Fernstudium kompakt

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Fernstudium – bisweilen sehr naheliegend

 

Unser Tipp für das Fernstudium: Qualifiziere Dich mit einem Fernstudium an der FernUni Hagen (IWW). Jetzt hier kostenlos IWW-Infomaterial anfordern!

 

Themen dieses Artikels:

 

Warum in die Ferne schweifen?

Der größte Vorteil eines Fernstudiums ist die freie Einteilung der Arbeitszeiten. Egal ob nacht- oder tagaktiv, für den Erfolg ist nur entscheidend, dass die Hausarbeiten bis zu einem bestimmten Termin abgeschickt wurden. Wie und vor allem wann der Lernstoff bearbeitet wurde spielt keine Rolle. Das ist natürlich eine große Erleichterung für all diejenigen, die feste Vorlesungstermine scheuen, wie der Teufel das Licht.

 

Alles hat seinen Preis – auch ein Fernstudium

Doch auf der anderen Seite hat ein Fernstudium auch seinen Preis: Es fehlen verbindende Gemeinschaftserlebnisse, es fehlt der Kontakt zu den Kommilitonen und damit auch Arbeitsgruppen für die aufreibende Abschlussphase. Und das Studentenleben! Also keine denkwürdigen Erstsemester Partys, kein Bier zu viel, keine verkaterten Verabredungen zur Mensa und auch kein Flirt auf dem Campus.

Natürlich hast du auch im Fernstudium Kommilitonen und Kontakt zu deinem Semester – nur bleibt der meistens virtuell und kann sich auch schnell Verlaufen, weil im Fernstudium viele ihr eigenes Tempo wählen. Wohl auch weil das Studentenleben in den Augen vieler so fest zu dieser Lebensphase dazugehört, ist das Fernstudium oft die Alternative für Berufstätige, die sich weiterbilden wollen.

 

Was leistet ein Fernstudium?

Kurzum: Das Fernstudium ist für diejenigen die richtige Entscheidung, die ein herkömmliches Studium an einer Hochschule mit Anwesenheitspflicht nicht absolvieren können oder wollen. Ob Erststudium oder Aufbaustudiengang ist egal, denn die Fern-Unis bieten beides an. Auch die Qualität der Lehre steht meist der an klassischen Unis in nichts nach.

 

Regelmäßige Kontrolle als Vorteil

Für viele Studierende kann es sogar ein Vorteil sein, regelmäßig, aber im eigenen Rhythmus Arbeitsergebnisse abgeben zu müssen. Durchlavieren oder erst zur Klausur in Schwingung kommen, das geht an der Fern-Uni nämlich nicht. Und die virtuelle Betreuung durch den Dozenten endet meist mit schriftlichem Feedback – nicht unbedingt schlechter, als die verquasten Sprechstunden die an anderen Unis teilweise noch stattfinden.

Für viele Berufstätige ist ein Fernstudium daher eine gute Chance, erstrangige Fachkenntnisse berufsbegleitend zu vertiefen und einen akademischen Abschluss zu erwerben.

Bei der Auswahl einer Fern-Uni solltest du allerdings darauf achten, welche Inhalte sie anbietet und ob sie akkreditiert, also ihre Abschlüsse staatlich anerkannt sind.

 

Alles schriftlich: das Fernstudium in der Praxis

Die Zulassung zum Fernstudium verläuft in den meisten Fällen wie bei anderen Universitäten auch: Du schickst einen Antrag samt Unterlagen ein und hast dann entweder Glück oder Pech.

Im Studium selbst werden die Lehrinhalte überwiegend schriftlich oder als audiovisuelle Mediendateien vermittelt. Die Vorlesungen der Dozenten stehen meist zum Download bereit und die Unterrichtsmaterialen und Übungsunterlagen können entweder ebenso oder per Post bezogen werden. Für die Betreuung der Studenten und Fragen zum Studiengang sind meist Fachmentoren zuständig, mit denen per Mail kommuniziert wird.

Diese Organisation macht Studenten im Fernstudium weitgehend unabhängig, von räumlichen und zeitlichen Bedingungen. Allerdings sind in den meisten Programmen in regelmäßigen Abständen Präsenzveranstaltungen vorgesehen.

> Berufsbegleitendes Fernstudium

Prominente unter den Fern-Unis: die Fern-Uni-Hagen

Die FernUni Hagen (IWW) ist die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland und sitzt, wie der Name schon verrät, im westfälischen Hagen. Wie alle Fern-Studiengänge wird auch das Angebot der FernUni-Hagen größtenteils von berufstätigen Studenten genutzt.

Das führt zu einer ungewöhnlichen Studentenschaft: Fast ein Fünftel hat bereits mindestens ein Studium erfolgreich abgeschlossen, die anderen vier Fünftel sind berufstätig und verfügen über praktische Erfahrungen. Ein Fernstudium in Hagen bietet sich damit vor allem für den zweiten Bildungsweg oder die Weiterbildung an. Darüber hinaus können aber auch sog. Teilstudien belegt werden, bei denen die Studenten freier ihrem Bildungsinteresse frönen können.

Der Vorteil eines Studiums an der FernUni Hagen: Der Abschluss ist ein anerkannter und regulärer Hochschulabschluss, genau wie an Präsenz-Universitäten.

 

Fernstudium in Hagen: der Ablauf

Den Studenten werden ca. alle zwei Wochen Kursunterlagen mit Aufgaben zugesandt, die dann bearbeitet und zurückgeschickt werden müssen. So wird sichergestellt, dass sich die Studenten regelmäßig mit den Unterlagen auseinandersetzen. Wichtig hierbei ist Selbstdisziplin – denn während an „Präsenz-Unis“ regelmäßig Kommilitonen motivieren, ist es bei einem Fernstudium ganz an dir, einen Plan zu entwerfen und auch umzusetzen!

 

Kein Campus in Hagen? Das virtuelle Studium

Ohne einen stabilen und sicheren Internet-Zugang ist das Studium an der FernUni Hagen (IWW) kaum zu bestreiten. Denn die Uni setzt ganz auf das virtuelle Studium:

  • Viele Kursmaterialien sind elektronisch für die Studierenden verfügbar, einige sogar eigens für dieses Medium aufbereitet.
  • Die meisten Kurse besitzen eine Newsgroup, wo Studierende diskutieren und Fragen stellen können.
  • Die Hausaufgaben können für viele Kurse auch per E-Mail eingereicht werden.
  • Die Betreuer sind per E-Mail für Fragen erreichbar, einige sind sogar in den Newsgroups aktiv.
  • Der Katalog der Hagener Universitätsbibliothek steht im Netz zur Verfügung, nebst Bestellservice, einige Journale können online eingesehen werden.

 

Kein Studiengang ist rein virtuell

Diese Möglichkeiten erleichtern das Studium aus der Distanz. Man sollte die Möglichkeiten des virtuellen Studiums allerdings auch nicht überschätzen. Kein Studiengang findet vollständig virtuell statt. Immer wird es Phasen geben müssen, in denen der direkte Kontakt zu Dozenten, Betreuern und Kommilitonen erforderlich ist.

Das schöne Hagen wirst du also trotz eines Fernstudiums kennen lernen.

Studium-Ratgeber Tipp: Nicht nur in Deutschland gibt es Fern-Unis. Auch ein Online-Fernstudium in Nordamerika ist möglich. Die University of Phoenix hat sich auf flexible Online Studien spezialisiert, welche weltweit verfügbar sind.

 

Vor- und Nachteile eines Fernstudiums

Bei der Entscheidung für ein Fernstudium gibt es viele Argumente abzuwägen. Um es dir etwas leichter zu machen, haben wir Pro und Contra des Fernstudiums in dieser Liste zusammengefasst:

Vorteile eines Fernstudiums sind:

  • Du hast die Freiheit, Ort, Zeit und Arbeits-Rhythmus des Studiums zu bestimmen. Innerhalb gewisser Grenzen, versteht sich!
  • Gedrucktes Studienmaterial ersetzt die an Präsenzuniversitäten üblichen Vorlesungen bzw. Vorlesungs-Mitschriften.
  • Die innovative Nutzung des Internets. Das ist schnell, effektiv – und bedeutet für Ungeübte einen erheblichen Lerneffekt
  • Absolventen der FernUniversität, die ihren Abschluss neben dem Beruf erreicht haben, wird regelmäßig eine überdurchschnittliche Motivation, hohe Belastbarkeit sowie ein starkes Durchhaltevermögen unterstellt. Personalverantwortliche lieben das! In diesem Fall wird der Abschluss deutlich positiver gewertet, als der "einfache" Abschluss an einer Präsenzuniversität.

 

Nachteile eines Fernstudiums können hingegen sein:

  • Die relativ hohe Quote von Studienabbrechern. Ein Studium in Hagen ist aus vielen Gründen nicht einfach, u.a. wegen der Länge des Studiums, welche bei Teilzeitstudium eine hohe Ausdauer erfordert, oder aufgrund der Lebenssituation (Berufstätigkeit, Familie) vieler Studierenden.
  • Persönliche Kontakte und das Studentenleben können zu kurz kommen. Deswegen lässt sich nur schwer ein Netzwerk aufbauen, das den Berufseinstieg und die Karriere unterstützt. Allerdings sind viele Fern-Studenten aber schon im Job! Außerdem kannst du den persönlichen Kontakt jederzeit über die Newsgruppen und Mail-Verteiler einleiten. Mehr Engagement als an der klassischen Uni braucht es dazu aber allemal.
  • Die hohe Studiendauer: Gerade berufstätige Studenten brauchen für den Studienabschluss oft doppelt so lang, wie ihre Vollzeit-Kommilitonen. In diesem langen Zeitraum müssen auch der Partner und die Familie zurückstehen. Auch der Freundeskreis kann darunter leiden, wenn an den Wochenenden gebüffelt wird. Von anderes Freizeit-Aktivitäten ganz zu schweigen!

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Kommentare

naja schreibt:
2011-10-10 16:02:06
hm, ziemlich oberflächlicher Artikel für diese Länge! Kurse elektronisch? eher die Ausnahme. es gibt noch weitere Nachteile: Seminarplätze und Abschlussarbeitsplätze sind sehr rar gesäht- da gibt es bei einigen Studis böse Überraschunge- oft zu spät um dann noch zu wechseln. Für Klausuren gibt es keine WH-Termine- man muss dann bis zum nächsten Semester warten. Das erhöht nochmal die Studienbelastung oder verlängert das Studium um ein ganzes Semster, wenn man mal zur falschen Zeit krank war. Hausaufgaben online? damit sind wohl Einsendearbeiten gemeint. Entweder klickt man online multiple choice oder man muss per Post was einschicken. Je nach Modul unterschiedlich. Extrakosten für Fahrten zu Vorlesungen, vernünftiges Klausurvorbereitungsmaterial- da kommt nochmal einiges zusammen. Klausuren in höheren Semstern können nur in wenigen Städten geschrieben werden- Fahrt und ÜN-Kosten "Durchlavieren oder erst zur Klausur in Schwingung kommen, das geht an der Fern-Uni nämlich nicht." und wie das geht! das bisschen Einsendearbeit wird mit einem Aufwand von 2h gemacht und dann passiert monatelang nichts- das böse Erwachen kommt dann kurz vor der Klausur!
Danny schreibt:
2012-07-17 11:50:16
Sehr sehr flach argumentiert. Das größte Manko am Fernstudium ist der Kostenfaktor. Durchschnittlich 130€ im Monat, am Ende werden Prüfungen geschrieben die sich durchschnittlich 1-2 Wochen hinziehen. Das bedeutet für den Studenten, dass er sich vor Ort auch aufzuhalten hat. Wohnt man zum Beispiel in Kaiserslautern und der Sitz der "Fern-Uni" liegt in Berlin, muss man sich nun überlegen "Wie und wo kann ich eine Woche in der Stadt bleiben? Habe ich überhaupt die finanziellen Mittel dazu?" Das sind Dinge, die weitaus "negativer" anzusehen, aber auch nicht unmöglich sind. Wenn man bereit ist , neben dem Beruf zu studieren (selbst Aushilfsjobs) kann man sich diesen Studiengang auch gerade so leisten, und schonmal 1-2 Jahre SPAREN für den langen Aufenthalt bei den Prüfungen. Ich empfehle, sehr gut darüber nachzudenken "Habe ich die Mittel und die Disziplin das durchzuziehen?" Ohne Moos nix los, gilt selbst hier!
Melanie schreibt:
2013-04-03 10:09:08
Hallo zusammen, also ich bin nun im 2. Semester an der FernUni in Hagen und kann das negative Gerede der vorherigen User nicht verstehen. Kosten in Höhe von 130 Euro pro Monat??? Aber nicht an der FernUni Hagen. Ich bin in Vollzeit eingeschrieben, werde BAföG erhalten und somit kann man einen Antrag auf Ermäßigung der Gebühren stellen. Ich zahle somit, wenn ich 2 Module im Semester belege, ca. 50 Euro. Das heißt im Jahr 100 Euro. Mein Mann ist in Teilzeit eingeschrieben, arbeitet Vollzeit, bekommt dementsprechend kein BAföG. Er belegt ein Modul pro Semester und zahlt dafür 170 Euro. Also 340 Euro im JAHR. Wir studieren beide Bildungswissenschaft und wir bekommen die Unterlagen (Skripte) immer zu Semesterbeginn und nicht alle 2 Wochen. Was Seminare oder Veranstaltungen angeht, ist es tatsächlich so, dass man schnell sein muss bei der Anmeldung. Was die Klausurorte betrifft, finde ich, ist theoretisch für jeden ein Ort in der unmittelbaren Nähe. Ich wohne in Hamburg und schreibe in Lübeck. Man muss sich halt vorher gut informieren. Und dank Facebook und moodle (Lernumgebung der FernUni Hagen) hat man ständig Kontakt zu seinen Kommilitonen. Schließlich kann man sich ja auch verabreden und Lerngruppen bilden. ;-) Also für mich kam sowieso nur die FernUni Hagen in Frage, da ich nach meinem Erweiterten Realschulabschluss lieber eine Ausbildung gemacht habe anstatt mein Abi zu machen (was ich teils bereue). Aber durch die FernUni habe ich die Möglichkeit aufgrund meiner Ausbildung und Berufserfahrung dennoch ein Studium zu absolvieren. Mit Kind und Haushalt lässt es sich so auch viel besser machen, denke ich. :-)

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