Haushaltstipps für deine erste eigene Studentenwohnung

Endlich in den ersten eigenen vier Wänden – Gratulation! Aber ab jetzt bist du auch dafür verantwortlich, deinen Haushalt selbst in Ordnung zu halten. Wir haben dir hier einige Haushaltstipps für deine erste eigene Studentenwohnung zusammengestellt. Mit ein wenig Planung und ein paar Kniffen schaffst du das locker. Auf geht es!

Haushaltstipps für Studentenwohnungen

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Wenige offene Oberflächen

Schon bei der Einrichtung deines neuen Reiches kannst du dir viel an Putzarbeit ersparen. Halte offene Oberflächen so gering wie möglich. Vor allem, Dinge mit vielen Rillen und Kanten sind schwer vom Staub zu befreien. Alles, was man in Schränken verstauen kann, musst du nicht so oft abstauben. Wenn du nur Regale zur Verfügung hast, besorge dir günstige Kartons mit Deckeln. In diesen kannst du alle deine Kleinigkeiten verstauen und die Schachteln sind schnell abgestaubt. Oder du bespannst die Regale mit Stoffen oder Bast-Rollos. Auch diese halten den Staub ab und du kannst dahinter so Manches perfekt verstecken.

Grundsätzliche Regeln

Versuche, möglichst einmal die Woche aufzuräumen. So hältst du das Chaos im Zaum. Beim Sauber machen gibt es ein paar grundsätzliche Regeln. Beginne immer von oben nach unten zu putzen. Mit dem Staubwedel oder einem weichen Tuch zuerst die Oberflächen von Schränken oder Regalen abstauben. Danach folgen je nach Bedarf die Regalböden, der Schreibtisch usw. Das Bettzeug ausschütteln und aufdecken nicht vergessen. Erst am Ende ist der Boden an der Reihe. Wenn du einen Staubsauger besitzt, kannst du mit diesem alle Flächen und Ecken absaugen. Ansonsten müssen dir ein Besen und ein Kehrblech dabei helfen. Zum Schluss regelmäßig feucht wischen.

>> Tipp: In den meisten WGs gibt es einen Putzplan. Mehr Tipps zur WG-Gründung findest du bei uns!

In der Küche

  • Auch in der Küche gilt es, dem Chaos von Anfang an entgegen zu wirken.
  • Dreckiges Geschirr möglichst gleich abwaschen, bevor die Reste eintrocknen.
  • Grobe Speisereste immer zuerst entfernen.
  • Beginne beim Abwaschen immer mit den Gläsern, danach sind Teller und Tassen an der Reihe und das Besteck. Zum Schluss erst kommen die Töpfe und Pfannen.
  • Benutze möglichst warmes Wasser und ein Schuss Geschirrspülmittel für den Abwasch.
  • Ein Schwamm und eine Geschirrbürste sind hilfreich.
  • Bevor du das Geschirr, am besten in einem Korb, abtropfen lässt, spüle es noch mal mit klarem, heißem Wasser nach.
  • Um Wassertropfen zu vermeiden, noch mit einem weichen, saugfähigen Geschirrtuch abtrocknen und wegräumen.
  • Auch die Küchenarbeitsflächen solltest du immer gleich feucht abwischen.
  • Für Verkrustungen am Herd kannst du ein wenig Salz mit auf den Schwamm streuen. Damit lassen sich die meiste Krusten oder Eingebranntes schnell wieder beseitigen.
  • Den gleichen Trick kannst du auch bei der Spüle, rund um den Wasserhahn und am Abfluss anwenden.

Wäsche waschen

Die Wäschepflege beginnt schon beim Ausziehen, drehe gleich alles auf links. Hier kannst du jede Menge Zeit sparen, indem du alle Taschen ausräumst und die Reißverschlüsse schließt. Wenn du genug Platz hast, besorge dir zwei Wäschesäcke oder -körbe für deine Schmutzwäsche. Darin kannst du die hellen und die dunklen Kleidungsstücke vorsortieren. Vor dem Waschen solltest du unbedingt die Pflegehinweise auf den Etiketten beachten. Schaue dabei auf die Waschtemperatur und sortiere die Kleidung danach. Feinwäsche, wie Wolle, Seide und Ähnliches, musst du extra waschen. Die Farben sollen immer ähnlich sein, damit du nichts verfärbst. Farbfangtücher in der Waschmaschine schützen zusätzlich vor dem Verfärben, denn sie saugen austretende Farbe auf. Verwende für weiße Wäsche ein Universalwaschmittel und für alles Bunte ein Colorwaschmittel. Für Wolle und Feines gibt es eigene Feinwaschmittel. Für die Dosierung richte dich nach den Mengenangaben auf den Verpackungen.
Gib die schmutzigen Sachen locker in die Waschtrommel, eine Handbreit sollte darüber noch locker Platz haben. Nach dem Waschen die Wäsche möglichst schnell wieder aus der Maschine holen. Schlage die Sachen vor dem Aufhängen ein wenig aus und sie Sachen möglichst glatt auf. Hemden und Blusen kannst du direkt auf Kleiderbügel aus Kunststoff aufhängen, so sparst du dir viel Bügelarbeit.

Bad und Toilette putzen

Das Bad und die Toilette zu putzen gehört wohl bei fast allen zu den lästigsten Aufgaben im Haushalt. Beginne damit, einen Toilettenreiniger unter den Schüsselrand zu sprühen. Das Mittel sollte etwas einwirken. In der Zwischenzeit kannst du dich an Waschtisch, Fliesen und an die Außenseite der Toilette machen. Hierfür verwendest du am besten warmes Wasser und einen Allzweckreiniger. Falls du den nicht zur Verfügung hast, kannst du auch einen Schuss hellen Essig ins Wasser geben. Mit einem Putzschwamm alle glatten Flächen nass wischen und mit einem trockenen Tuch nachpolieren. Auch hier solltest du wieder von oben nach unten arbeiten. Danach kannst du die Toilettenschüssel mit der Bürste reinigen und nachspülen. Am Ende wird der Boden gereinigt.

Alternative Putzmittel

Ist dir der Badreiniger ausgegangen oder bringst du die Kalkflecken im Bad nicht weg? Dann schau mal in deinem Lebensmittelschrank nach. Mit Salz, Backpulver, hellem Essig oder Zitrone kann man viele dieser Probleme lösen. Backpulver und Essig beispielsweise reagieren miteinander. Damit kannst du verstopfte Abflüsse wieder freibekommen. Schütte Backpulver in den Abfluss und gieße etwas Essig darauf. Wenn möglich, verschließe den Ablauf und warte einige Minuten bis nichts mehr schäumt. Anschließend gieße heißes Wasser nach. Du kannst die Prozedur eventuell wiederholen. Zitronensäure hilft in Bad und Küche wunderbar gegen Kalkablagerungen.

Auch für den Ofen gibt es einen Trick. Verteile möglichst viel Salz im Ofen (auf den dreckigen Stellen besonders) und stelle in die Mitte eine kleine, feuerfeste Schale mit Zitronensäure oder Zitronensaftkonzentrat. Stelle dann den Ofen für mindestens eine halbe Stunde auf die volle Leistung. Das Salz löst den Dreck, die Säure zieht ihn magisch an und der Schmutz sammelt sich in der Schale. Am Ende lässt du den Ofen auskühlen, wischst das Salz raus und reinigst das Schälchen. Dann glänzt wieder alles.

Der 15-Minuten-Trick

Nicht jeder will einmal in der Woche Großputz machen und damit ewig beschäftigt sein. Für Putzmuffel gibt es noch einen tollen Trick: Jeden Tag in jedem Zimmer 15 Minuten aufräumen. Du kannst dir eine Stoppuhr stellen. Oft weiß man nicht, wo man anfangen soll. Der Haushalt kommt einem schlimmer vor, als er ist und du kannst dich nicht aufraffen? Aber 15 Minuten schaffst du! Du musst auch nicht alle Zimmer ohne Unterbrechung hintereinander putzen. Verteile diese 15 Minuten auf den Tag. Sind deine Zimmer klein, reichen auch zehn Minuten. Du wirst überrascht sein, was in dieser Zeit zu schaffen ist.
Beginne mit den groben Sachen, wie dreckige Kleidung wegräumen, offene Schränke schließen, Bett machen – Dinge die schnell erledigt sind. Befinden sich Dinge im Zimmer, die in ein anderes gehören, räume diese gleich zu Beginn in das richtige Zimmer. Arbeite dich dann bis zu Kleinigkeiten und Details vor. Was du in den 10–15 Minuten nicht schaffst, das machst du am nächsten Tag.

Fazit

Die einfachste Weise, seine Wohnung sauber zu halten, ist, sie nicht zu sehr verdrecken zu lassen. Wenn du deine schmutzige Wäsche beispielsweise nicht auf den Boden legst, sondern gleich vorsortierst, sparst du dir jede Menge Zeit. Das Gleiche gilt für verschmutztes Geschirr, einfach schnell abspülen und abtropfen lassen und fertig. Ansonsten halte dich an die paar Regeln. So bleibt deine Wohnung immer herzeigbar – sogar für überraschende Besuche der Eltern. Das machst du doch mit Links!

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