Warum Hobbys bei der Studiengang-Auswahl elementar sind

Es ist vorteilhaft, die Auswahl des Studiengangs an den persönlichen Hobbys auszurichten, da sich daraus Interessen ableiten lassen.
Hobbys sind zum Ausgleich des Alltags wichtig. Sie lenken vom Stress ab und sind ein optimales Ablassventil in Phasen der Trauer und Wut. Da sich in Hobbys der Charakter einer Person widerspiegelt, ist es vorteilhaft, die Auswahl des Studiengangs und somit die spätere berufliche Laufbahn dem jeweiligen Hobby anzupassen. Auf diesem Wege steigen der Spaßfaktor im Studium sowie Beruf und damit auch die Motivation. Die Folge ist eine höhere Wahrscheinlichkeit, den persönlichen Weg zum Traumjob erfolgreich zu begehen.

Was Hobbys über eine Person aussagen

Hobbys lassen sich nach verschiedenen Schwerpunkten gruppieren. Zum einen ist eine Gruppierung nach körperlichem Aktivitätslevel möglich, zum anderen eine Gruppierung nach Gruppen- und Einzelaktivitäten. Weitere Einteilungen ergeben ebenfalls Sinn. So kann unter den Hobbys mit hohem körperlichem Aktivitätslevel nochmals feiner unterteilt werden, wobei verschiedene Sportarten in Frage kämen: Vom Ballsport über Kampfsport bis zum Kraftsport. Unabhängig davon, welche der Unterteilungen gewählt werden, ermöglichen sie Rückschlüsse auf die eigene Person. Aus diesen Rückschlüssen lassen sich geeignete Studiengänge für einen persönlich herausfiltern.

Checkpoint #1: Technikfan?

Ohne Schubladen bedienen zu wollen; aber im Großen und Ganzen sind insbesondere unter den Jungs und Männern Technikfans anzutreffen. Alles oder einzelne Dinge, die mit Technik zu tun haben, faszinieren? Wen Geräte wie das Grafiktablett auf grafiktablett.net, 3D-Drucktechniken zum Drucken von Gegenständen und die rapide Weiterentwicklung der Endgeräte von Samsung, Microsoft und Apple sowie anderen Weltmarken faszinieren, der wird mit einem technischen Studium optimal beraten sein. Es lohnt sich, bei technischen Studiengängen einen genauen Blick in den Lehrplan für sämtliche Semester zu werfen. Denn meist finden sich dort Hinweise, wie stark man sich auf eine bestimmte Richtung spezialisieren kann.

Checkpoint #2: Am liebsten unter Leuten?

Wer seine Zeit am liebsten in der Gesellschaft anderer verbringt und sein Hobby „Zeit mit Freunden verbringen“ nennt, der ist zunächst einmal tendenziell mit einer besonderen Gabe gesegnet. Diese Gabe besteht darin, bereits mit den kleinen Dingen des Lebens zufrieden zu sein. Auch, wenn gesellschaftsfreudige Personen hohe Ansprüche hegen, sind sie meistens dann vollkommen zufrieden, wenn sie andere Menschen um sich herum haben. In diesen Fällen ist beruflich kein Griff nach den Sternen notwendig. Es reicht vollkommen aus, ein gesichertes Leben knapp über den finanziellen Möglichkeiten der Durchschnittsbevölkerung zu leben.
Der Studiengang sollte sich an der Art der gewünschten Gesellschaft bemessen:
• Kinder
• Jugendliche
• Gleichaltrige
• Senioren
• Kranke Menschen

Die Liste ließe sich beliebig weiterführen. Viele Personen haben einen bevorzugten Gesellschaftskreis, mit dem sie ihre Berufung verbinden. Die einen zieht es zu Kindern und Jugendlichen, wobei sich ein Studium der Sozialpädagogik und ein Lehramtsstudium empfehlen würden. Andere zieht es zu vermehrtem Kontakt mit gleichaltrigen Personen, wobei sich ein Studium des Lehramts an Berufsschulen oder das Anstreben einer Karriere als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität als geeignete Optionen einbringen. Kontakt zu Senioren und kranken Menschen besteht im Rahmen einer medizinischen Laufbahn.

Checkpoint #3: Breites Interesse an Sport?

Beim Sport muss zwischen dem theoretischen und praktischen Interesse differenziert werden. Wer theoretisch interessiert ist, hat bei Studienfächern wie Sportjournalismus und Sportwissenschaften die besten Perspektiven auf eine erfolgreiche Studienwahl. Personen, die Sport gern praktizieren, sind mit einem Studium der Sportwissenschaft ebenfalls richtig beraten. Alternativ steht das Studium von Sport auf Lehramt zur Debatte.
Tipp: Wie sich beim Beispiel des Sportstudiums auf Lehramtsbasis zeigt, lassen sich mehrere Vorlieben in einem Studiengang miteinander kombinieren. Verbringt eine Person gern Zeit mit anderen Personen und ist sportlich begeistert, so kombiniert das Sportstudium auf Lehramtsbasis beide Aspekte. Wer bevorzugt die Zeit mit Erwachsenen verbringt, findet in dem Studium der Sportwissenschaften mit anschließender Tätigkeit als Trainer eine ideale Lösung. Um über das Lehramt hinaus in der Praxis sportlich beruflich tätig zu sein, ist neben dem Studium der Sportwissenschaften meist eine eigene Aktivität als Leistungssportler mit überzeugenden Referenzen erforderlich. Zudem sind, je nach Tätigkeit, zusätzliche Trainerscheine notwendig. Dieser berufliche Weg ist also nur für Personen mit hohen Ambitionen und einer ausgeprägten Disziplin nahezulegen.

Weitere individuelle Checkpoints

Die Menge an Studiengängen, die potenziell zu Hobbys passen, ist groß. Die drei Beispiele haben lediglich einen Teil der Möglichkeiten und Kombinationen verschiedener Hobbys in einem Studienfach veranschaulicht. Weitere Checkpoints sind:
Künstlerische Aktivität: Personen, die gern malen oder musizieren, finden passende Studienangebote vor.
• Politisches Interesse und Engagement in der Gesellschaft: Durch ein Studium der Politikwissenschaften oder spezialisierter Fächer (z. B. Umweltwissenschaften) lassen sich auch diese Aspekte abdecken.
• Sprachen lernen und reisen: Wer gern reist und Sprachen lernt, findet bei Sprachstudiengängen die Gelegenheit dazu.

Nicht zu vergessen sind die Naturwissenschaften, die naturnahe Personen nicht nur der Natur nahebringen, sondern ihnen die Möglichkeit verschaffen, die Natur zu verstehen und im Rahmen von Forschungen zu prägen. In unserem Beitrag über zehn verrückte Studiengänge zeigt sich, dass sich sogar zu den seltensten Hobbys passende Studiengänge finden lassen.

Für den Lebenslauf sind zum Beruf passende Hobbys vorteilhaft

Positiv fallen bei Bewertungen nahezu immer sportlich und sozial orientierte Hobbys auf, da sie mehrere Interpretationsmöglichkeiten aufweisen. Wer die Wahl des Studiengangs an den eigenen Hobbys und dem eigenen Charakter ausrichtet, steigert die Wahrscheinlichkeit auf einen überzeugenden Lebenslauf, der zum Erhalt des Traumjobs verhilft. Personen, die einen Studiengang wählen, der nicht zum persönlichen Charakter passt, lassen den Arbeitgeber etwas vermissen. Über die Einstellung entscheiden bei Unternehmen Personen, die seit Jahren nichts anderes tun, als passende Bewerber für den Job auszusuchen. Unstimmigkeiten im Lebenslauf fallen diesen Personen auf, auch wenn sie einem selbst nicht auffallen.
Die Anpassung des Studiengangs an das eigene Hobby ist keine Kunst, da einige Hobbys sogar ein positives Universalkriterium sind: Sport beispielsweise signalisiert sogar bei Finanzunternehmen wichtige Attribute, wozu u. a. Stärke und Stressresistenz gehören. Soziales Engagement kommt ebenfalls gut an. Jäger wiederum haben im Schnitt schlechtere Aussichten bei einer Bewerbung.

Fazit

Letztendlich ist in jungem Alter nach dem Abitur kaum etwas so ernstzunehmend wie das eigene Hobby. Wird der Studiengang anhand der persönlichen Hobbys gewählt, steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein erfolgreiches konsequentes Studium.