Wenn Begriffe wie ALG II, Hartz IV und Fallmanager plötzlich in dein Leben treten,
dann erlebst du wohl die Krise des Arbeitsmarktes am eigenen Leib. Das ist keine Schande und kann auch erstklassigen Absolventen mal passieren.
Gar nicht angesagt ist da eine "Vogel-Strauß"-Mentalität, ganz im Gegenteil: Kopf hoch und den sich trotzdem bietenden Perspektiven in die Augen geschaut - dein Studium-Ratgeber zeigt dir wie!
Arbeitslosigkeit unter Akademikern
Nach wie vor sinkt das Risiko arbeitslos zu werden mit steigender beruflicher Qualifikation. Hochschulabsolventen sind seltener und kürzer arbeitslos. So waren im Jahr 2005 nur 3,8 % der Akademiker arbeitslos.
Der Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist allerdings stark vom Studienfach abhängig: Mediziner und Ingenieure haben momentan die geringsten Sorgen, viele werden sogar vor ihrem Abschluss angeworben. Bei den Geisteswissenschaftlern dauert es im Durchschnitt etwas länger, bis sie auf dem ersten Arbeitsmarkt ihren Platz finden. Aber: die Allermeisten finden ihn!
Agentur für Arbeit - deine erste Anlaufstelle
Erste professionelle Informationen & Tipps bekommst du bei der zuständigen Agentur für Arbeit in deinem Wohnort, bzw. dort, wo du gemeldet bist. Speziell für Hochschulabsolventen findest du dort ein geschultes Team sowie Infos für arbeitsuchende Akademiker. Außerdem wird dir ein sogenannter Fallmanager zugeteilt. Er oder sie soll dich langfristig betreuen und dir den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Der Arbeitsamt-Informationsservice AMS informiert dich über so wichtige Punkte wie:
- typische und alternative Arbeitsplätze
- Anforderungen der Arbeitgeber
- Vergütungen
- Arbeitsmarktzahlen
- Tipps für Neueinsteiger und Berufserfahrene
- das Arbeiten im Ausland
Weiterführende Infos findest du in den von den Arbeitsagenturen herausgegebenen "Informationen zum Akademiker-Arbeitsmarkt", die du dir hier herunterladen kannst: Infos zum Akademiker-Arbeitsmarkt.
Jobbörsen, Recruiting-Messen, persönliche Kontakte etc.
Gerade wenn es mit der Jobsuche bzw. dem Jobfinden nicht auf Anhieb klappt, musst du dranbleiben und möglichst jede Quelle für Stellenausschreibungen bzw. Arbeitgeber abzuschöpfen. Hier bieten sich neben den bekannten Stellenbörsen im Internet, den etablierten Recruiting-Messen sowie den in diesem Zusammenhang vielzitierten "Vitamin B" noch diverse andere Möglichkeiten, seine Suche auszudehnen. Unter dem Navigationspunkt "Jobsuche" haben wir dir eine ausführliche Liste dieser Alternativen zusammengestellt. In diesem Fall gilt: Viel hilft viel! |