Jobsuche: Welche Firmengröße passt zu mir? Start Up, Mittelstand oder Großkonzern?

Ein modernes Büro mit passender Firmengroesse

 

Die Bachelorarbeit ist gelungen, das Studium abgeschlossen und der passende geplante Job gefunden, große Erleichterung stellt sich ein. Die Jobsuche steht nun endlich vor der Tür. Doch während der Bewerbungsphase stellt sich die Frage, welcher Arbeitgeber der richtige für die kommenden Jahre ist. Soll es lieber ein Start Up, Mittelstand oder Großkonzern sein? Jeder Arbeitgeber hat Vor- und Nachteile, die nachfolgend erläutert werden.

 

Wo am besten bewerben?


Wie soll der Traumjob aussehen? Soll er viel Abwechslung bringen oder wird eher Wert auf eine strukturierte Arbeit gelegt? Hat ein hohes Gehalt Priorität? Sind viel Eigenverantwortung, gute Entwicklungsmöglichkeiten und internationales Arbeiten gewünscht? Oder steht doch eher ein Gemeinschaftsgefühl in einem kleinen Unternehmen im Vordergrund? Dies sind einige der Fragen, die sich Studenten und Absolventen stellen sollten, bevor sie ihre Bewerbungen verschicken. Die Antworten entscheiden mit darüber, welche Firmengröße zu einem selbst am besten passt? Ganz gleich, worauf die Wahl fällt, unter https://www.stellenmarkt.de/stellenangebote/ gibt es, sortiert nach Städten, Berufen und Branchen, tolle Stellenangebote. Doch was zeichnet Start Up, Mittelstand oder Großkonzern eigentlich genau aus? Nun folgt der Überblick über die verschiedenen Unternehmenstypen.



Was ist typisch für ein Startup-Unternehmen?



Startups befinden sich in der Anfangsphase und beschäftigen sich mit neuen Konzepten und Geschäftsideen. Hier gibt es meist noch keinerlei festgeschriebene Prozesse. Daher sollten Bewerber bereit sein, zu improvisieren, Lösungswege zu entwickeln und eigene Ideen einzubringen. Zudem hat sich in vielen Start Up Unternehmen noch nicht herausgestellt, ob die Produkte wie gewünscht sind. Dann sind schnelle Reaktionen und Veränderungen gefragt, denn davon hängen der Erfolg oder auch Misserfolg des Unternehmens ab. Zudem darf das Risiko nicht außer Acht gelassen werden, dass sie wieder vom Markt verschwinden könnten. Es ist meist noch nicht klar, wie erfolgreich sich die Vermarktung des Produkts oder der Dienstleistung gestalten wird. Vor allem in jungen Startups haben Mitarbeiter meist das Gefühl, durch ihre Arbeit einen wichtigen Anteil am Erfolg zu haben. Diese Arbeitsweise erhöht natürlich den Druck, denn man muss der Herausforderung auch gewachsen sein. Manch einer fühlt sich davon schnell einmal überfordert, wenn es keine klaren Strukturen, Prozesse und Arbeitsabläufe gibt. Berufsanfänger werden oftmals ins kalte Wasser geschmissen. Kreativität und Tatendrang sind Grundvoraussetzungen, um erfolgreich mitzuwirken. Ein Punkt, den viele Mitarbeiter in einem Startup zu schätzen wissen, ist, dass hier gewöhnlich flache Hierarchien, ein lockerer Umgang und flexiblere Arbeitszeiten herrschen. Die Belegschaft umfasst meist nicht mehr als 15 bis 20 Mitarbeiter. Der Umgang ist eher ungezwungen, oftmals auch familiär oder sogar freundschaftlich. Zu beachten ist auch, dass das Gehalt in Startups gewöhnlich nicht so hoch ist.



Was zeichnet Mittelständler als Arbeitgeber aus?



Der Mittelstand bietet meist die ideale Mischung zwischen einem Startup-Unternehmen und einem Konzern. Auch hier ist die Atmosphäre, genau wie bei einem Startup-Unternehmen, aufgrund der Betriebsgröße meist persönlicher als in einem Großkonzern. Jeder kennt den anderen, dies stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch die Kommunikation mit den Chefs ist in der Regel unkompliziert. Unter dem Unternehmensführer steht meist ein Abteilungsleiter. Dennoch sind die Hierarchien hier gewöhnlich fest verankert. Es gibt gewisse Regeln und Strukturen. Doch es ist auch möglich, eigene Ideen einzubringen. Mittelständische Unternehmen haben, verglichen mit Kleinunternehmen, einen größeren Kundenkreis und somit mehr Aufträge. Schnelle Aufstiegschancen sind möglich, auch wenn sie nicht ganz so gut sind wie in einem Großkonzern. In der Regel ist der Übergang von einem mittelständischen Unternehmen zum Großkonzern fließend.



Wie läuft es in einem Großkonzern ab?


Großunternehmen haben oft mehrere Standorte und einen internationalen Kundenkreis. Die Anzahl an Mitbewerbern, die für ihre Karriere meist große Ziele anstreben, aber auch an Mitarbeitern ist hier groß. Großkonzerne stehen für Erfolg. Doch die große Karriere wird nur gelingen, wenn man in der Lage ist, sich gegen die vielen anderen Mitarbeiter durchzusetzen. In Großkonzernen gibt es durchaus Karrierechancen, aber auch stärkere interne Machtkämpfe. Die meisten Konzerne haben hunderte Angestellte in den verschiedenen Abteilungen. Demzufolge geht es in großen Konzernen häufig sehr anonym zu. Die Kollegen der eigenen Abteilung kennt man zwar, doch viele Angestellte sind einem fremd. Mitarbeiter eines großen Unternehmens profitieren jedoch von strukturierten Arbeitsabläufen, einem guten Gehalt und einem in der Regel sicheren Arbeitsplatz. Bereits die Einstiegsgehälter entsprechen oftmals dem doppelten Einkommen, das ein Uni-Absolvent beim Startup verdient. Auch mehr Urlaubstage, ein 13. Monatsgehalt und die Ausbezahlung von Überstunden klingen sehr verlockend. Die Hierarchien sind in einem Großkonzern jedoch fest verankert. Viele fühlen sich aufgrund der strengen Hierarchiestufen in den Arbeitsprozessen gehemmt. Entscheidungen werden oftmals erst Wochen oder Monate später getroffen.



Fazit



Eine pauschale Antwort, ob ein Start Up-Unternehmen, ein mittelständischer Betrieb oder ein Großkonzern für den eigenen Werdegang passend ist, ist nicht möglich. Es ist wichtig, sich von Beginn an klar zu machen, was man von der Stelle erwartet. Wer sich unsicher ist, kann ein Praktikum zur eigenen Orientierung nutzen, um herauszufinden, welche Firmengröße richtig ist. Doch auch für einen Wechsel ist es nie zu spät.

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