Lebenslanges Lernen - Die Geheimformel für deine erfolgreiche Karriere

Mit der schulischen Ausbildung wird erst mal eine wichtige Basis für ein grundlegendes Wissen und verschiedene Fähigkeiten gelegt, die später in deinem Leben essentiell wichtig sind. Anschließend rüstet dich eine berufliche Ausbildung oder ein Studium für die Herausforderungen in deinem Job. Durch die immer dynamischer werdende Berufswelt ist es heute aber unumgänglich geworden, stetig dazuzulernen und sich auf dem Laufenden zu halten. Lebenslanges Lernen ist dabei einer der wichtigsten Faktoren, um deine Karriere langfristig positiv zu gestalten. 

Ein junger Student ist in der Bibliothek und lernt

 

Lebenslanges Lernen – was heißt das überhaupt?

Du hast jetzt jahrelang die Schulbank gedrückt, freust dich auf einen Start ins Berufsleben und dann sollst du schon wieder lernen? Eigentlich hast du von nervenden Lehrern und miefigen Klassenzimmern mehr als genug. Doch lebenslanges Lernen heißt nicht, dass du zurück in die Schule musst. Zumindest nicht zwangsläufig. Denn dahinter steckt vielmehr ein ganz bestimmtes Konzept:


Man versteht darunter die Fähigkeit, sich während seines gesamten Lebens weiterzuentwickeln; die Bereitschaft, sich insbesondere selbständig neues Wissen anzueignen, egal in welchem Bereich. Statt trockener Theorie geht es dabei auch um praktische Erfahrungen und Kenntnisse und Fähigkeiten, die mit dem Berufsalltag oder anderen Lebensbereichen zusammenhängen.


Und anders als während der Schulzeit, läuft dieser Prozess dabei überwiegend nebenher ab. Das heißt, es werden im Alltag oder im Job ganz nebenbei Dinge erlernt, die dich ein Stück weit wachsen lassen, deine fachlichen Kompetenzen verbessern oder dazu befähigen Probleme besser bewältigen zu können.


Aber auch ganz gezielte Weiterbildungsmaßnahmen zählen im Grunde zum Konzept des lebenslangen Lernens dazu. Die oft genannten Soft Skills sind ebenfalls wichtige Faktoren, die sich im Laufe des Lebens stetig verbessern lassen und vielfach ausschlaggebend für Erfolg im Beruf sind. Sie lassen dich als Mensch und Persönlichkeit weiterwachsen.  


Lernen ist aber nicht so mein Ding…

… und lebenslang klingt erst mal nach einer ganz schönen Mammutaufgabe. Wenn du dir auch schon in der Schule schwergetan hast mit dem Lernen, klingt dieses lebenslange Lernen nicht gerade nach einer verlockenden oder erstrebenswerten Aufgabe. Um das ganze etwas weniger anstrengend klingen zu lassen, wird manchmal auch die Bezeichnung „lebensbegleitendes Lernen“ verwendet. Am Kern der Sache ändert das jedoch nun mal nichts.   


Auch wenn du die Schul- und Ausbildungszeit vielleicht schon eine Weile hinter dir gelassen hast und dir Gedanken über eine Weiterbildung machst, kann es manchmal ganz schön schwerfallen, dich wieder an das Lernen an sich zu gewöhnen. Eine weitere Schwierigkeit ist für manche der Wechsel von der Schule an die Uni. Das Lernen dort unterscheidet sich sehr stark von dem, was du bisher aus dem Schulunterricht kennst.

Eine Junge Frau sitzt mit Laptop und Notizblock am Tisch und lernt

 


Richtig lernen leichtgemacht

Aber egal ob es für dich nun an die Uni geht, du dich weiterbilden möchtest oder dich dazu entschließt, dieses lebenslange Lernen einmal auszuprobieren – mit der richtigen Strategie fällt dir das Lernen dabei um einiges einfacher.


Als erstes kann es dir helfen, deinen individuellen Lerntypen zu kennen. Möglicherweise hast du dir über diesen Punkt bislang noch keine Gedanken gemacht, doch jeder Mensch lernt auf andere Weise am besten. Manchen fällt es leichter, Dinge zu behalten oder sich neues Wissen anzueignen, wenn sie den Stoff hören, für andere ist es besser, sich dies in Textform durchlesen zu können.


Oftmals bringt jedoch eine Kombination unterschiedlicher Lernformen den besten und nachhaltigsten Erfolg. Wenn du verschiedene Punkte berücksichtigst, kannst du schrittweise lernen effektiver zu lernen. Ein aktives Zuhören und Mitmachen im Unterricht, das Mitschreiben des Stoffs, der Austausch mit Mitschülern oder Kollegen oder auch stetiges Wiederholen der Lerninhalte – all dies sind Möglichkeiten, Lernabläufe zu verbessern. Du kannst verschiedene Techniken ausprobieren und die für dich effektivste Methode herausfinden.  

 

Eigeninitiative gefragt

Diese Vorgehensweise ist umso wichtiger, wenn es darum geht, dich abseits von Schule, Ausbildung oder Universität weiterzubilden. Zum lebenslangen Lernen zählen auch alle anderen Schritte, durch die du im Laufe deines Lebens neues Wissen und zusätzliche Qualifikationen erlangst oder deine Kompetenzen erweiterst.


Um das lebenslange Lernen als Antrieb für deine Karriere zu nutzen, ist es zunächst wichtig, herauszufinden, in welchen Bereichen du dich weiterentwickeln kannst. Du solltest dir dazu etwa über deine beruflichen Ziele in kürzer- und langfristiger Sicht klarwerden. Dabei zeigt sich meist schnell wo Defizite bestehen, die du durch gezielte Weiterbildung oder ein Wachsen in persönlicher Sicht ausgleichen kannst.  


Neben zusätzlichen fachlichen Qualifikationen kann es nützlich sein, deine sprachlichen Fähigkeiten auszubauen oder etwa auch soziale Kompetenzen zu erweitern. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist ein wichtiger Punkt, um dich für Führungsaufgaben zu qualifizieren und auch in diesem Bereich notwendige Soft Skills mitzubringen.  


Gerade bei solchen Dingen ist ein hohes Maß an Eigeninitiative gefragt. Denn oftmals gibt es dafür keine expliziten Weiterbildungsmöglichkeiten. Vielmehr geht es darum, selbst die Initiative zu ergreifen und Strategien zu finden, wie du dir entsprechende Fähigkeiten aneignen kannst. Den Umgang mit Menschen und Erfahrungen in Personalführung kannst du etwa trainieren, indem du dich in einem Verein oder einer sozialen Einrichtung engagierst.


Lernen abseits von Bildungseinrichtungen

Von der Schule oder der Ausbildung sind wir das sogenannte formale Lernen gewohnt. Verschiedene Wissensbereiche sind dort klar strukturiert und didaktisch aufbereitet, beziehungsweise werden uns auch durch Lehrer oder Dozenten vermittelt.


Beim autodidaktischen Lernen, also dem Lernen in Eigeninitiative gewinnt das sogenannte informelle Lernen an Bedeutung. Unter diesem Begriff werden die verschiedensten Prozesse zusammengefasst, bei denen Wissen und Erfahrung nebenbei, intuitiv oder aus der Erfahrung heraus gesammelt wird und nicht im Rahmen einer institutionellen Bildungsmaßnahme.


Generell haben wir uns den größten Teil dessen was wir können auf diese Weise angeeignet. Deshalb besitzt auch jeder die Fähigkeit und die Grundlage für das lebenslange Lernen. Um dies allerdings gezielt zu nutzen, müssen wir lediglich die Mechanismen verstehen, die uns zum Lernen zur Verfügung stehen und offen sein, uns selbständig weiterzuentwickeln. Unsere Ziele sind dabei ein wichtiger Motivationsfaktor, um das freiwillige Selbstlernen voranzutreiben.


Mehr Möglichkeiten denn je

Die gute Nachricht hierbei ist, dass dir heute so viele Möglichkeiten wie nie zuvor zur Verfügung stehen, die du zum lebenslangen Lernen nutzen kannst. Früher war umfangreiche Bildung nur für wenige möglich. Heute bietet alleine der Zugang zum Internet eine riesige Vielfalt an Wegen, dir neues Wissen anzueignen.


Nicht nur bestimmte Institutionen oder unabhängige Bildungsträger können dabei genutzt werden, um dein Spezialwissen zu erweitern, auch andere Quellen wie Business-Netzwerke, offene Universitäten oder Online-Kurse sind je nach Lernziel geeignet.


Auch am Arbeitsplatz kannst du durch eigene Initiative und informelles Lernen deine Persönlichkeit schärfen und deine Kompetenzen erweitern. Wissenstransfer durch andere, Erfahrungsgewinn in der Praxis oder ein aktiver Austausch mit Kollegen – all dies bringt dich deinem nächsten Karriereziel einen Schritt näher.    

Zwei junge Angestellte, sitzen im Büro und gucken lächelnd auf einen Computerbildschirm

 

Lebenslanges Lernen – warum ist das so wichtig für den Erfolg?

So gut wie jede berufliche Branche verändert sich heute so schnell wie nie zuvor. Neue Technologien, die Digitalisierung, der demographische Wandel und andere Einflüsse sorgen dafür, dass sich Arbeitsabläufe ändern, neue Aufgabengebiete entstehen oder unterschiedliche Sparten stärker miteinander vernetzt werden. Eindimensionale Lebensläufe, bei denen jemand von der Ausbildung bis zur Rente im selben Betrieb bleibt sind selten geworden.


Für dich bedeutet dies, dass du dich mit diesen Veränderungen künftig oder bereits jetzt auseinandersetzen musst, wenn du Schritt halten willst. Nicht nur, wenn du innerhalb eines Unternehmens aufsteigen willst, auch bei einem Firmen- oder gar Branchenwechsel musst du dich weiterentwickeln um für die neuen Herausforderungen das notwendige Know how mitzubringen.

 
In vielen Unternehmen zählt die Bereitschaft sich weiterzubilden zu den notwendigen Fähigkeiten, nach denen auch ganz gezielt in den Stellenausschreibungen gefragt wird. Wenn du diese Flexibilität und zudem Begeisterung für Neues mitbringst, wird dir dies beim Erklimmen der Karriereleiter eine gute Hilfe sein. 

 

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