Vokabeln lernen leicht gemacht!

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Vokabeln lernen kann sehr mühsam sein, wenn man ohne Technik rangeht. Stures Widerholen ist unsexy fürs Gehirn und obendrein noch ineffizient. Dagegen hilft nur eins: probier’s mal mit einer neuen Methode!

1. Tipp |  Schalte ein zur Primetime

Achte beim Vokabeln lernen aufs richtige Timing: die Konzentrationsspanne für volle Konzentration beträgt nur ca. 25-45 Minuten. Gerade bei vielen neuen, komplizierten Vokabeln ist es wichtig, zwischendurch Pausen einzulegen, damit dein Kurzzeitgedächtnis nicht überfordert wird. Am besten lernst du 25 aktiv und intensiv, dann mache eine 5-minütige Pause. In der Pause sind alle kognitiv aufregenden Tätigkeiten tabu: kein lesen, keine Mails, kein Internet, kein TV! Ein bisschen Bewegung ist dagegen hilfreich, zum Beispiel ein bisschen Fitness, Abwaschen oder den Müll rausbringen – so hat deine WG auch etwas davon. Direkt vor dem Schlafen ist es übrigens besonders effektiv, Vokabeln zu lernen: im Schlaf werden die neuen Informationen am besten gespeichert.

2. Tipp | Vokabeln in den Alltag einbauen

Vokabeln pauken ist das Pflichtprogramm. Sie in Erinnerung behalten und anwenden die Kür. Deshalb versuche, die Vokabeln und die Sprache so oft es geht im Alltag einzubauen. Wenn du Geschirr aus dem Schrank holst, dein Bier öffnest, deine Kleidung auswählst oder Musik auflegst - immer solltest du dir die Vokabeln dazu laut vorsprechen. Fallen sie dir nicht ein, dann schau sie nach, schreibe sie auf und klebe den Zettel an den Gegenstand. So kannst du es beim nächsten Mal wieder probieren, ohne dass dich das "Nichtwissen" länger belastet. So schaffst du es dann auch von der 1. Lernstufe, der reinen "Wiedererkennung" (recognition) der Vokabeln, in den Recall - der "Erinnerung". So vermeidest du auch, dass du zwar eine Sprache lernst, aber mit den Vokabeln im Ausland nicht einmal dein Essen im Restaurant bestellen kannst. Generell gilt: Halte dich an den Vokabel-Lern-Triathlon. Aufschreiben, sprechen und lesen.

3. Tipp | Das große Ganze sehen

Sprachen lernen ist ein Prozess, behalte dein Ziel stets im Blick. Schließlich lernst du die Vokabeln ja nicht nur, um die nächste Prüfung zu bestehen. Das wäre zumindest sehr schade und zudem vergeudete Zeit. Mache dir klar, was du mit der Sprache erreichen möchtest, das steigert die Motivation, macht zudem mehr Spaß und führt so zu einem höheren Lerneffekt. Lernst du die Sprache, um später im Ausland zu arbeiten? Na, wenn das kein Ansporn ist. Wir leben in einer digitalen und globalisierten Welt und können uns über die Sprache mit anderen Menschen vernetzen und austauschen. Ist das nicht eine tolle Vorstellung? Auch die sogenannten "toten Sprachen" machen in bestimmten Situationen Sinn. Für einige Studiengänge ist beispielsweise das "Latinum" immer noch eine nötige Voraussetzung, selbst der bedeutendste Hirnchirurg hat sich einmal mit lateinischen Vokabeln gequält. Außerdem kannst du mit lateinischen Sprüchen mächtig Eindruck machen: „Carpe diem“ (nutze den Tag) oder noch besser: „Ama et fac quod vis!“ (Liebe und tu, was du willst).

Über die Quelle und den Autor: Dr. Martin Krengel

Die Lerntipps stammen aus dem Lernratgeber „Bestnote – Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“ vom Zeitmanagement- und Motivationsexperten Dr. Martin Krengel. Krengel studierte Wirtschaftswissenschaften und Psychologie in fünf Ländern und schloss beide Studiengänge „mit Auszeichnung“ ab. Danach promovierte er im Bereich der Kognitions-, und Entscheidungspsychologie. Heute ist er Weltenbummler, Autor und Unternehmer. Er veröffentlichte in Summe neun Bücher über Selbstmanagement und Marketing, darunter auch der Bestseller „Golden Rules: Erfolgreich lernen und arbeiten – alles, was man braucht.“. Auf Studienstrategie.de gibt Dr. Krengel viele Tipps rund um so spannende Themen wie Zeitmanagement, Motiation & Konzentration.

 

Zusatztipp: Vokabeln schneller lernen mit Software

Eine sehr schnelle und sichere Methode um Vokabeln, Fakten, Aufzählungen und Definitionen auswendig zu lernen ist das Lernbook. Im Prinzip ist das ein simpler Prozess in drei Schritten, der sich innerhalb von Sekunden auf deinen Lernstil einstellt. Mit etwas Übung bekommst du damit bis zu 100 Vokabeln oder Fakten pro Stunde ins Langzeitgedächtnis. Der Vorteil ist aber nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Sicherheit. Denn sobald du mit der Lektion fertig bist, dann kannst du dich 100% darauf verlassen, dass du die Vokabeln für den nächsten Test sicher im Kopf hast.
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Weil diese Lernmethode sehr systematisch ist, eignet sie sich weniger für das Verstehen neuer Inhalte, sonder in erster Linie für das Wiederholen und Einprägen.

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