Teamwork im Unternehmen

Die 10 goldenen Teamwork-Regeln

Teamwork im UnternehmenIm Berufsleben werden immer wieder verschiedene sogenannte Kern-Kompetenzen von dir gefordert. Eine davon ist Teamwork. Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Sache aussieht (man ist in der Lage, mit anderen im Team zu arbeiten), unterliegt verschiedenen Regeln. Damit du perfekt auf deinen zukünftigen Job vorbereitet bist, kannst du hier die 10 goldenen Teamwork-Regeln nachlesen.

1Alle sind gleichberechtigt

In einem beruflichen Team sind alle Mitglieder gleichberechtigt. Ein Leader wird in der Regel nur aus organisatorischen Gründen bestimmt. Eine solche Position bedeutet jedoch nicht, dass die Stimme des Anführers mehr Gewicht hat.

2Entscheidungen werden durch Abstimmen getroffen

Wenn du im Team arbeitest, wirst du schon bald feststellen, dass Abstimmungen an der Tagesordnung sind. Welches Design soll die Homepage bekommen? Auf welche Weise soll das Projekt finanziert werden? Welches Hauptziel soll als Nächstes verfolgt werden? Teamwork bedeutet, dass Entscheidungen immer gemeinsam getroffen werden. Die einfachste Methode hierfür ist das Mehrheits-Prinzip.

Tipp: Aus diesem Grund ist es immer von Vorteil, wenn ein Team aus einer ungeraden Zahl an Mitgliedern besteht. Dadurch werden unentschiedene Abstimmungsergebnisse vermieden.

3Alle übernehmen die Verantwortung

Wenn alle entscheiden, bedeutet das, dass alle die Verantwortung tragen. Daher ist eine sehr wichtige Regel des Teamworks: Niemand duckt sich hinter den anderen ab, wenn es zu Problemen kommt. Teamwork bedeutet, dass alle Entscheider, auch für die Konsequenzen einstehen. Diese Regel implementiert übrigens, dass auch die, die in der Abstimmung gegen eine Entscheidung waren, dafür „geradestehen“ – schließlich hat man als Team agiert.

4Kompromissbereitschaft an den Tag legen

Teamwork bedeutet auch, dass unterschiedliche Meinungen, Ideen und Ansätze diskutiert werden. Es ist eine Wunschvorstellung, dass dabei immer alle auf einen Nenner kommen. Aus diesem Grund besagt die 4. Teamwork-Regel: Du musst kompromissbereit sein.

Das fällt vielen zugegebenermaßen am Anfang schwer – erst recht, wenn man von seiner eigenen Idee absolut überzeugt ist. Wenn du einmal in so eine Situation kommst, hilft das Sprichwort „Der Klügere gibt nach“ (das musst du jedoch nicht unbedingt laut aussprechen).

5Stärkung des Teamgeistes

Teamwork funktioniert nur, wenn sich die einzelnen Mitglieder auch als Team verstehen. Dies gelingt durch die Stärkung des Teamgeistes. Die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, ist hierfür ein gutes Beispiel. Indem du von deiner Meinung absiehst, signalisierst du Vertrauen in die anderen. Das stärkt das Gruppengefühl und sorgt dafür, dass du als Gruppenmitglied akzeptiert wirst. Bei der nächsten Abstimmung kann es durchaus sein, dass diese zugunsten deiner Ideen ausgeht.

Andere Maßnahmen zur Stärkung des Teamgeistes sind:

  • Teamspezifische Sprache (Verwendung bestimmter (Code-)Wörter)
  • Entwickeln von (witzigen) Insidern
  • Gemeinsame Aktivitäten abseits des Arbeitsplatzes (z.B. ein Grill- oder Spieleabend)
  • Zelebrieren von Erfolgserlebnissen
  • Auswerten von Misserfolgen

6Aufgaben verteilen und abarbeiten

Ein Ziel des Teamworks ist die Arbeitsteilung. Statt einen Mitarbeiter mit allen Aufgaben zu beladen, werden diese gleichmäßig innerhalb eines Teams aufgeteilt. Damit ein Projekt dennoch reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass jedes Team-Mitglied seinen Aufgaben zuverlässig und sorgfältig nachgeht.

>> Tipp: Die Aufgaben sollten im Hinblick auf ihren Anspruch gleichmäßig verteilt werden. Es führt automatisch zu einem Ungleichgewicht innerhalb eines Teams, wenn einer immer die leichten und ein anderer die komplexen Aufgaben erledigen muss. Generell sollte jedes Teammitglied gleichmäßig gefordert werden.

7Regelmäßige Updates sind Pflicht

Um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und den Stand eines Projektes immer wieder zu aktualisieren, sind regelmäßige Updates innerhalb der Gruppe Pflicht. Es ist super, wenn du dich gut auf diese Meetings vorbereitest, indem du deine persönlichen Fortschritte stichpunktartig notierst. Auf diese Weise gehst du sicher, dass du keinen Punkt vergisst beziehungsweise deinen Team-Mitgliedern vorenthältst. Außerdem macht eine gute Vorbereitung immer einen professionellen und zuverlässigen Eindruck – das wird auch deinem Vorgesetzten nicht entgehen.

8Absprachen werden immer im Team getroffen

Oder anders formuliert: Vermeide Gespräche unter vier Augen. Wenn Absprachen unter einzelnen Gruppen-Mitgliedern getroffen werden, geschieht dies immer auf Kosten der Team-Organisation. Ein Aspekt von Teamwork ist, dass jeder zu jeder Zeit über jeden Arbeitsschritt Bescheid weiß. Wenn du beispielsweise beginnst, einzelne Dinge mit einer oder zwei Personen gesondert zu besprechen, erweckt dies ein Gefühl von Geheimniskrämerei innerhalb des Teams.

>> Tipp: Vermeide Grüppchenbildung innerhalb einer Gruppe, indem du immer alles offen besprichst. Einzelgespräche sind nur in Ausnahmefällen angebracht.

9Die richtige Kommunikation

Eng mit Regel Nummer 8 verbunden ist auch die Maßnahme, dass innerhalb eines Teams immer nur einer redet. Die anderen hören lediglich zu und stellen ihre Fragen, wenn der Redner seinen Beitrag beendet hat.

Fragen sind sehr wichtig, um Missverständnisse von vornherein auszuschließen. Nichts ist kontraproduktiver als ein Team, das in verschiedene Richtungen arbeitet.

10Gute Leistungen müssen belohnt werden

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die Teammitglieder belohnen sich gegenseitig (z.B. durch das Mitbringen von kleinen Aufmerksamkeiten)
  • Der Geschäftsführer belohnt das gesamte Team (z.B. durch eine Geld-Prämie oder eine Gehaltserhöhung)

Beide Methoden sind wichtig für die Funktion eines Teams und haben gleichzeitig viel mit Wertschätzung zu tun. Wenn deine guten Leistungen nie honoriert werden, wirst du schnell merken, wie deine Motivation schwindet und du vielleicht auch den Bezug zu deinem Team verlierst.

Die 10 goldenen Teamwork-Regeln haben dir gezeigt, worauf es bei dieser beruflichen Kern-Kompetenz ankommt. Wichtig ist, dass du dich immer als ein Teil des Ganzen und nicht als Einzelkämpfers siehst – dann klappt es mit deinem Team sicher ganz wunderbar. Sowohl beruflich, als auch auf privater Ebene.

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