Uni-Glossar - Lexikon (nicht nur) für Erstis
A
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Absolvent
Student in den letzten Semestern, der bereits mit den Abschlußprüfungen begonnen hat.
Akademisches Auslandsamt (AAA)
Abteilung deiner Universitätsverwaltung, das zuständig ist für die soziale Betreuung und Vermittlung ausländischer Studierender und Wissenschaftler. Hier erhältst du viele Informationen rund um ein mögliches Auslandsstudium.
Alma Mater
Mit diesem historischen Begriff ist die Universität gemeint.
Arbeitserlaubnis
Regelung für Ausländische Studierende. Ausländische Studierende (mit Ausnahme von EU-Angehörigen) erhalten keine allgemeine Genehmigung zur Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit (Arbeitserlaubnis). Sie haben allerdings ab dem Zeitpunkt der Immatrikulation für das Fachstudium die Möglichkeit, 90 Tage im Jahr ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten. Für alle darüber hinausgehenden Tätigkeiten muß eine Arbeitserlaubnis bei den zuständigen Stellen (Ausländerbehörde und Arbeitsamt) beantragt werden. Die Arbeitserlaubnis wird nur dann gegeben, wenn dadurch das Studium nicht beeinträchtigt wird.
AStA
Allgemeiner StudentInnen-Ausschuss oder Allgemeiner Studierenden-Ausschuss. Die AStA stellt eine Vertretung der Studenten dar, die jährlich gewählt wird.
Audimax
Auditorium Maximum, die Kurzform für den größten Hörsaal einer Universität.
Aufbaustudium
Nach einem Erststudium kann ein zweites Studium, das sog. Aufbaustudium, aufgenommen werden. Zumeist wird dabei eine relativ verwandte oder vertiefende Studienrichtung gewählt. Mittlerweile sind diese Aufbaustudiengänge regelmäßig Studiengebühren pflichtig!
Aushänge (auch: "Schwarze Bretter")
Wichtige Mitteilungen, Klausurtermine aber durchaus auch Partytermine usw. werden am "Schwarzen Brett" veröffentlicht. Es ist wichtig hier regelmäßig nachzuschauen, ob Veranstaltungen verlegt wurden oder Termine verändert. Diese Aushänge sind sehr wichtig.
Auslandsstudium
Gerade für internationale Studiengänge bietet sich ein Teil- oder auch Komplett-Studium im Ausland an. Dies kann häufig auch mit einem Stipendium (teil-)finanziert werden.
B
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B / BA - Bachelor
Dieser Studienabschluß wird nach nach ca. 6-8 Semestern verliehen. Derzeit sind die Wahl des Faches und der Hochschule eingeschränkt. Der Bachelor kann durch einen Master ergänzt werden. Häufig, jedoch genauso fälschlicher Weise, wird der Bachelor dem Vorstudium gleichgesetzt!
BAföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz
Die Anträge für deine Förderung erhältst du vom Studentenwerk oder direkt von der Internetseite des Ministeriums.
Blockveranstaltung
Einige Seminare und Übungen werden als Blockkurse angeboten. Der Lehrstoff wird komprimiert, beispielsweise in Ganztages-Kursen, behandelt.
Brückenkurse (auch Vorkurse genannt)
Diese Kurse werden von einigen Unis angeboten und ermöglichen oft Studenten mit Fachabi den Hochschulzugang an einer Universität (Gesamthochschule). Diese Kurse dienen aber allen Studenten zur Wiederholung wichtiger Grundlagen und soll ein "nahtloses" Übergehen zum Uni-Lehrstoff garantieren.
C
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Campus
Gelände der Hochschule. Kleinere Universitäten sind meist Campus-Unis, d.h. alle Räumlichkeiten (Lehrräume, Mensa, Wohnheime, ...) befinden sich auf einem Gelände. Bei großen Hochschulen ist es meist genau das Gegenteil: die einzelnen Fakultäten und Institute sind oft über eine ganze Stadt oder sogar mehere Orte verteilt, somit gibt es hier auch mehrere Campus-Flächen.
c.t. - lat., cum tempre
Die akademische Viertelstunde besagt, dass eine Veranstaltung 15 Minuten nach der vollen Stunde beginnt; 15 Uhr c.t. heißt also Beginn um 15.15 Uhr.
cum laude
Lateinische Benotung vor allem von Doktorarbeiten: "mit Auszeichnung".
D
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DAAD
Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist auf deutscher Seite für den internationalen Studentenaustausch sowie Stipendien zuständig.
Dekan
Vom Fachbereich einer Fakultät gewählter Professor, der die Interessen der Fakultät vertritt sowie die Geschäfte in der Fakultätsverwaltung (Dekanat) führt.
Diplom
Der Studienabschluss kann für Fächer im Bereich der Naturwissenschaft, Technik oder Wirtschaft erworben werden. Auch ein Doppeldiplom ist durch Belegung von zwei Studienfächern möglich.
Dissertation = Doktorarbeit
Wissenschaftliche Arbeit zu einem dem Studium (z.B. Diplom, Magister Artium) verwandten Thema. Die Doktorarbeit ist umfangreicher als Abschlussarbeiten des regulären Erststudiums und muss oftmals noch vor einem Hochschul-Gremium verteidigt werden. Die Dissertation ist eine Pflichtarbeit, wenn man sich zum Ziel gesetzt hat, einen Doktor-Grad als Studium-Abschluß in einem bestimmten Studiengang zu erwerben.
Dualer Studiengang
Duale Studiengänge kombinieren eine Hochschulausbildung mit einer Berufsausbildung. Viele Unternehmen bieten dies in Deutschland mittlerweile an.
E
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Einführungsveranstaltungen
Zum Semesterbeginn gibt es in den meisten Studiengängen eine Einführungsveranstaltung für Studienanfänger sowie Studienwechsler. Diese dienen der ersten Orientierung. Die genauen Termine werden u. a. auch am jeweiligen Schwarzen Brett (siehe Glossar) bekannt gegeben.
Einschreibung
Dieser Begriff wird für zwei unterschiedlicheSituationen verwendet. Zum einen wird damit die einmalige Einschreibung an der Hochschule, also die Immatrikulation, bezeichnet. Daneben bezieht sich dieser Terminus auch auf die Anmeldung zu einzelnen Lehrveranstaltungen.
Einwohnermeldeamt
Jeder Student ist verpflichtet innerhalb einer Woche seinen Umzug in den neuen Ort beim Einwohnermeldeamt anzuzeigen.
ERASMUS
Förderungsprogramm, das von der Europäischen Union ins Leben gerufen wurde. Innerhalb dieses Förderprogrammes werden Auslandsaufenthalte sowie Auslandsstudiengänge ermöglicht sowie auch bezuschußt.
Exmatrikulation
Das Gegenteil der Immatrikulation, bedeutet, dass du nicht länger in deinem Studiengang eingeschrieben bist. Diese kann zum einen durch den Studenten erfolgen, der erfolgreich sein Studium abgeschlossen hat. Zum anderen kann die Exmatrikulation jedoch auch eine Zwangsausschreibung seitens der Uni darstellen, und zwar immer dann, wenn der Student den Pflichtleistungsnachweisen nicht nachkommen konnte.
F
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Fachschaft
Von Studenten gewählte Vertretung der Studenten und Studentinnen eines Fachbereiches. Diese Fachschaften sind zentrale Anlaufstellen für Studenten und bieten wichtige Studienhilfen und -orientierungen.
Fakultät
Fachbezogene Einheiten einer jeden Uni. An großen Hochschulen gibt es so zum Beispiel Fakultäten der folgenden Bereiche: Geisteswissenschaften, Rechtswissenschaften, Mathematik, Medizin, Wirtschaft. Jede Fakultät verfügt dabei über einen Dekan sowie einen stellvertretenden Dekan, den sogenannten Prodekan.
G
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Gap Year
Um Im Lebenslauf & während der Jobsuche nach dem Studium eine schwer erklärbare Lücke zu vermeiden, bietet es sich an, ein sogenanntes Gap Year im Ausland zu absolvieren.
H
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Habitilation
Akademische Arbeit, Pflicht auf dem Weg zu einer Professur in einem bestimmten Studiengang.
Hauptfach
Begriff speziell für Magister-Studiengänge. Ein Magisterstudium setzt sich aus zwei Hauptfächern oder einem Hauptfach mit zwei Nebenfächern zusammen. Die Entscheidung für eine der obigen Aufteilungen ist richtungsgebend für die zu besuchenden Lehrveranstaltungen sowie die zu bestehende Prüfungen.
Hochschulsemester
Wichtig im Vergleich mit der Vorgabe durch die sog. Regelstudienzeit - Gesamtzahl der Semester, die ein Student an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben war.
Hörerschein
Eine Art Preisnachlass für Fachliteratur. Wenn Professoren deiner Uni Fachbücher verfasst haben, kannst du nämlich diese Bücher durch Vorlage eines Hörerscheines in der Buchhandlung deines Vertrauens günstiger bekommen. Auf diese Weise kann die sogenannte Buch-Preisbindung umgangen werden und dem doch oft nicht sehr liquiden Studenten es ermöglichen, sich mit den für sein Studium notwendigen Literaturstamm auszustatten. Die Hörerscheine gibt es zum einen im Institut des jeweiligen Profs, zum anderen liegen sie jedoch auch häufig in den jeweiligen Lehrveranstaltungen aus.
I
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Immatrikulation
Gegenteil zur oben bereits erwähnten Exmatrikulation - meint die Einschreibung in die Liste der Studenten für einen bestimmten Studiengang. Dies erfolgt jedoch nur, wenn der Student die jeweils ausgewiesenen Grundvoraussetzungen des jeweiligen Studienganges auch erfüllt (siehe hierzu auch N.C.)
Institut
Wie bereits erwähnt, teilen sich Hochschulen in sogenannte Fakultäten auf. Diese wiederum unterteilen sich nochmals in einzelne Institute. Diese Institute sind nochmals differenzierter bzgl. der Studien-Fachausrichtung und häufig an (einzelne) Professoren gebunden. Beispielsweise ist es durchaus gängig, die Philologische Fakultät in einzelne Institute für Anglistik oder Romanistik zu unterteilen.
J
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Juridikum
Das Juridikum beschreibt einen Platz kritischen Austausches auf dem Unigelände - häufig auch ein Juristen-Hort
K
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Klausur
Ein Begriff, der häufig eher gemischte Gefühle bei Studenten hervorruft. Mit Klausur sind die schriftlichen Prüfungen zum Abschluss einer Lehrveranstaltung am Ende eines Semesters gemeint.
Kolloquium
Dies sind Veranstaltungen für zumeist höhere Semester, die zur Vorbereitung auf Prüfungen und die Abschlussarbeit gedacht sind.
Kommilitonen
Kommilitonen sind Mit-Studenten und somit auch "Leidensgenossen" in Prüfungsangelegenheiten.
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Ausführliches Vorlesungsverzeichnis, das häufig neben dem allgemeinen Vorlesungsverzeichnis herausgegeben wird und Bezug auf Details einzelner Kurse und Seminare nimmt.
L
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Latinum
Nachweis der erworbenen Lateinkenntnisse - f ür einzelne Studienfächer ist der Nachweis der Lateinkenntnisse immer noch Pflicht.
Lehramt
Das Studium auf Lehramt ist einer der wenigen Studiengänge mit Staatsprüfung. Nach erfolgreichem Studium kann man nahezu allen öffentlichen Schulen als Lehrkörper beginnen.
Lehrstuhl
"Kleinste" Einheit einer Uni, konkretisiert ein Institut auf Professorenebene.
Lehrveranstaltung
Lehrveranstaltungen können sein: Vorlesungen, Seminare, Proseminare und Kolloquien.
Literaturliste
Literaturlisten werden für Lehrveranstaltungen oder Prüfungen vom Dozenten zusammengestellt und beinhalten relevante Texte und Bücher. Aber auch Institute geben generelle Literatur-Empfehlungen heraus. Diese Literaturlisten sind maßgebend für die Inhalte, die in Prüfungen abgefragt werden können.
M
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Magister Artium / Magistra Artium
Ein Magister ist der klassische Studienabschluss innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften und somit quasie das Pendant zum Diplom.
magna cum laude
Lateinische Benotung, vor allem von Doktorarbeiten, was zu deutsch so viel wie "mit großem Lob" bedeutet.
Master
Der sogenannte Graduate Degree über zwei bis vier Semester, der In Deutschland nach dem Abschluss des Bacherlor oder eines Diplom verliehen wird. Die Einführung des Abschlusses "Master" soll eine internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen herbeiführen und langfristig beispielsweise das deutsche "Diplom" beerben.
Matrikelnummer
Quasie eine eineindeutige Kennzeichnung eines jeden Studenten ähnlich der Personalausweis-Nummer - diese Nummer dient als persönliche Kennziffer und wird bei vielen Formalitäten, die an der Uni personell verknüpft sind, benötigt.
N
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N.C. - Numerus Clausus
Zulassungsbeschränkung bei populären Studiengängen, die regelmäßig mehr Studienbewerber als -plätze zu verzeichnen haben. Diese Zugangsbeschränkung zu einzelnen Studienfächern wird dabei in Abhängigkeit von der Abiturnoten der Studienbewerber sowie der sogenannten "Wartezeit" bestimmt.
Nebenfach
Betrifft Studiengänge auf Magister - f ür ein Magisterstudium können hier beispielsweise zwei Nebenfächer gewählt werden, die flankierend zum Hauptfach (siehe oben) zu sehen sind.
N.N. - nomen nominandum
Wenn beispielsweise im Vorlesungsverzeichnis der Verweis N.N. erscheint, so meint dies, dass der Name der/des Veranstaltungsleiterin/s oder Vortragenden noch nicht bekannt ist.
O
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O - Phase oder auch Orientierungsphase
Die O-Phase ist eine mehrtägige Infoveranstaltung für Erstsemestler zum Studium-Beginn und dient dem besseren Zurechtfinden an der Uni, in der Unistadt sowie bei allerlei bürokratischem "Kram" rund ums Studium. Diese häufig als Info- Touren ausgerichteten Veranstaltungen werden dabei regelmäßig von Studenten höherer Semester geführt und sollen es den Erstsemestlern so erleichtern, sich im neuen Lebensabschnitt "Studium" besser zurechtzufinden.
P
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Praktikum
Häufig eine Pflicht- oder fakultative Praxiserfahrung in Form einer zeitlich begrenzten Tätigkeit in einem Unternehmen oder Behörde, also ein außeruniversitärer Praxiserwerb, der dem Sutdenten berufspraktische Kenntnisse neben der häufig doch arg grauen Theorie vermitteln soll. Praktika sind heutzutage dringend angeraten, wenn man nach erfolgreich abgeschlossenem Studium möglichst schnell im Berufsleben Fuß fassen möchte.
Promotion
Studienarbeit angehender Doktoren, mit der bei erfolgreichem Abschluß eben dieser der Titel Doktor bzw. Doktorin verliehen wird.
Propädeutikum
Propädeutika finden am Anfang eines Studiums, somit im Grundstudium zwecks Vermittlung von ersten Grundkenntnissen statt. Diese Einführungsveranstaltungen geben dabei einen Überblik über das Studienfach im allgemeinen, die Geschichte, Methodik, und weiteres. Häufig werden so auch obligatorische Grundkentnisse eines Studenten in einem bestimmten Studiengang genannt, die in Form einer schriftlichen Prüfung nachzuweisen sind.
Prüfungsamt
Im studentischen Volksmund häufig auch als der "Gang zum Schaffott" verschriehen - diese Instanz ist für jegliche Angelegenheit rund um Prüfungsanmeldung und -verwaltung für die Studenten zuständig.
Q
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Leider kein Begriff bekannt, der für Studenten erklärungsbedürftig ist und mit "Q" beginnt"
R
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Reader
Ein eher seltener verwendeter Begriff für die Mitschrift oder Vorlage zu einer Veranstaltung. Käuflich kann man diese Reader oder auch Scripte in Copy-Shops in der Nähe der Uni erhalten. Ein derartiges Skript kann dabe beispielsweise Veranstaltungsprotokolle, wichtige Vorlesungs-Folien, Textauszüge oder schwer zugängliche Aufsätze beinhalten. Häufig kursieren diese Reader auch als von Studenten verfasste "Mitschnitte" im Internet und werde teils auch kostenfrei weitergeleitet - hier ist jedoch Vorsicht geboten, da die Inhalte häufig nicht validiert sind!.
Regelstudienzeit
Das Maß aller Dinge, zumindest in Sachen Studiengebühr - die Regelstudienzeit ist für jeden Studiengang in der Prüfungsordnung festgelegt und beschreibt die Soll-Dauer eines abgeschlossenen Studiums. Die Unis sind hier verpflichtet, Studienordnungen und Lehrangebot dabei so zu gestalten, daß das Studium innerhalb dieser vorgeschriebenen Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Häufig ist die Regelstudienzeit jedoch eine nicht zu nehmende Hürde für die allermeisten Studenten, da außeruniversitäre Aktivitäten (Nebenjobs etc.) die eigene Studienzeit bis zum erfolgreichen Abschluß teilweise stark verlängern können.
Rückmeldung
Same procedure as every year - an der Uni muß sich jeder Student für jedes neue Semester zurückmelden.Wenn man die Rückmeldefrist versäumt, kann im schlimmsten Fall sogar die Exmatrikulation (s.o.) drohen.
S
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Schein
Das Ziel einer jeglichen abgelegten Prüfung - dies ist der sogenannte Schein, ein Leistungsnachweis für das erfolgreiche Belegen eines Seminars. Dabei können diese Nachweise unterschiedlich erbracht werden: durch Teilnahme, Klausur oder auch eine Hausarbeit sowie mündliche Prüfung kann der Student in den Besitz eines solch heiß begehrten Leistungsnachweises kommen.
Seminar
Seminare stellen Veranstaltungen dar, in denen Wissen in interaktiven Gruppen vermittelt wird. Häufig sind hier Eigenbeiträge der studentischen Teilnehmer zu einem Gesamtthema mit ergänzenden Einzelthemen zu erbringen. Die Teilnehmerzahl ist in der Regel in Seminaren begrenzt. Mögliche Unterscheidungen, vor allem nach Leistungsgrad der Seminare sind: Pro-, Haupt- oder auch Oberseminar
Sommersemester
Die Studienzeit, die regelmäßig mit den Öffnungszeiten von Biergärten und Cafes konkurriert - das Sommersemester startet dabei Anfang Mai und endet im September bzw. Oktober. Am Ende der Sommersemester beginnen dann nahtlos die Semesterferien sprich die vorlesungsfreie Zeit. Die genauen Terminierungen des Sommersemesters sind dabei jedoch abhängig, ob man an einer Uni oder einer Fachhochschule studiert, die regelmäßig früher mit dem Semester, und damit auch mit den Semesterferien, beginnen.
s.t. - sine tempre
sine tempre ist lateinisch und bedeutet, dass eine Veranstaltung punkt genau zur notierten Zeit beginnt. Das Gegenteil hierzu ist c.t. (s. o.)
Studentenausweis
Ähnlich wie ein Personalausweis, identifiziert ein Studentenausweis jeden Studenten und belegt, dass dieser Student an einer Uni bzw. Hochschule eingeschrieben ist. Er ermöglicht zudem häufig ermäßigte Eintrittspreise sowie häufig auch die ermäßigte/kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Studentische Hilfskräfte
häufig auch als sogenannte HiWis verschrieen, stellen studentische Hilfskräfte häufig schlecht bezahlte Nebenjobs während des Studiums dar.
Studienabschluss
Das (oft nicht immer einzige) Ziel eines jeglichen Stdienganges. Unterschieden werden dabei, wie oben bereits ausgeführt, beispielsweise Diplom, Magister Bachelor und Master oder auch das staatliche Examen für Mediziner, Lehramt und Juristen.
Studienbuch
Jeder Student hat ein sogenanntes Studienbuch zu führen, das Zeugnis darüber ablegt, was ein Student während seines Studium universitär "erlebt" bzw. absolviert hat. Also sozusagen eine Art "Verlaufsbuch" des Studiums.
Studiengangwechsel
In vielen Vita bekannter Persönlichkeiten, die studiert haben, finden sich Studiengangwechsel. Ein Studiengangwechsel ist möglich, wenn man die Zugangsvoraussetzungen für den neuen Studiengang erfüllt und sich sicher ist, dass der aktuelle Studiengang einfach nicht das abdeckt, was man sich langfristig studientechnisch als auch beruflich vorstellen kann.
Studienordnungen
Studienordnungen bestehen aus vielen Regularien, die den einzelnen Studiengang reglementieren. In ihr stehen auch allerlei wichtige Infos für Studenten, also einfach mal reinschauen!
Semesterwochenstunden
SWS geben quasie die Stundenanzahl je Studienfach und in der Summe somit auch des gesamten Studienganges an. Diese Semesterwochenstunden stehen im Vorlesungsverzeichnis bzw.im Stundenplan als Anzahl der Veranstaltungsstunden für ein Fach bzw. Thema.
T
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Teilnahmevoraussetzung
Stellen häufig Hürden für die Teilnahme an beispielsweise Seminaren oder einer Veranstaltung dar. Gewisse Kenntnisse oder/und bereits besuchte Vorlesungen dienen hier quasie als Regulativ bei zu vielen potentiellen Teilnehmern bei von der Teilnehmerzahl begrenzten Seminaren.
U
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Übung
In Seminaren werden praktische Kenntnisse häufig in Form von Übungen vermittelt.
V
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Vorlesung
Eine Vorlesung beschreibt eine typische Veranstaltung an einer Uni. Meistens sind dies recht große Lehrveranstaltungen ohne begrenzte Teilnehmerzahl. Eine Interaktion von Dozent und Hörer findet hier regelmäßig nicht statt, sie beschränkt sich vielmehr einzig auf passives Zuhören und kurze Frage-Antwort-Breaks, die jedoch vom Anteil her recht gering sind.
Vorlesungsverzeichnis
Siehe auch Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis, welches jeder Student käuflich erwerben sollte. Dieses hilft vor allem bei der frühzeitigen Planung & Erstellung des Stundenplanes. Hier sind sämtliche Veranstaltungen aufgelistet, die im jeweiligen Semester angeboten werden und konstitutiv für die SWS sind. Bei Problemen mit der Planung stehen anfänglich sicher auch höreresemestrige Kommilitonen mit Rat & Tat zur Seite!
W
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Wintersemester
Das Pendant zum Sommersemester (s.o.), umfasst das Studienhalbjahr von ca. Oktober bisFebruar. Die WS-Prüfungen finden meist ab Januar statt und gehen übergangslos in die Semesterferien über.
X
<nach oben>
Leider kein Begriff bekannt, der für Studenten erklärungsbedürftig ist und mit "X" beginnt"
Y
<nach oben>
Leider kein Begriff bekannt, der für Studenten erklärungsbedürftig ist und mit "Y" beginnt"
Z
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Zulassungsbeschänkung
Gerade Studienplätze mit starker Nachfrage und begrentzem Teilnehmerkontingent werden "künstlich verknappt". soll heißen: für manche Fächer werden deutschlandweit durch die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze eben diese vergeben. Zudem werden für andere Fächer auch freie Studienplätze durch die Hochschule selbst vergeben. Typische Zulassungsbeschränkungist hier der oben bereits erklärte N.C.
Zulassungsvoraussetzung
Ebenfalls ein Instrument der "künstlichen Verknappung" sind Zulassungsvoraussetzungen.
ZVS - Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen
Die Zentralstellefür die Vergabe von Studienplätzen hat ihren Sitz in Dortmund und zeichnet verantwortlich für die Zuweisung von Studienplätzen der Fächergruppen Medizin, Jura und Wirtschaft zu sich hierfür bewerbende Studenten. Weiterhin nimmt die ZVS auch die Verteilung der Studenten auf die einzelnen Universitäten vor.
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