Studium Generale

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Die bessere Allgemeinbildung

Studium Generale - noch nie gehört?

Studium Generale - Der Studium-Ratgeber erklärt dir was es damit auf sich hat.

Themen dieses Artikels:

 

Neunmalkluges zum Studium Generale

Wer selbst noch kein Studium absolviert hat, der hat schon Probleme, sich unter dem Begriff  „Studium Generale“ etwas vorzustellen. Zum Glück gibt es die universelle Auskunftstei Wikipedia, den Startpunkt der Unwissenden auf dem ewigen Bildungs-Marathon des Lebens. Da steht:

"Unter Studium Generale versteht man heutzutage alle nicht-obligatorischen, öffentlichen Lehrveranstaltungen einer Hochschule. Im Sinne des humanistischen Bildungserbes verkörpern sie also den Auftrag der Hochschulen, die Allgemeinbildung zu fördern. Ein Absolvieren derartiger Veranstaltungen wird niemals mit einem akademischen Grad honoriert".

Soweit Freund Wiki. Ein wenig schlauer als zuvor, musst du nun entscheiden, ob die Zusatzqualifikation des Studium Generale dich weiterbringen oder nicht! 

Vom praktischen Nutzen eines Studium Generale

Lebenslanges Lernen ist obligatorisch – dabei über den eigenen Tellerrand zu schauen ebenso. Im Sinne dieser Mottos steht auch das Studium Generale:

Ähnlich wie im "alten" Studium Generale werden auch im neuen Studium Generale Inhalte ganz unterschiedlicher Disziplinen vermittelt, um Studenten einen Blick über die engen Grenzen des eigentlichen Studienfaches zu vermitteln.

 

Kein grundständiger Studiengang

Ein Studium Generale ist keineswegs ein eigener Studiengang mit Abschluss - vielmehr haben alle Teilnehmer des Studium Generale ein eigentliches "Haupt"-Studienfach und belegen das Studium Generale nur nebenher. So ist das Studium Generale an den meisten deutschen Universitäten auch eher ein Paket ergänzender und allgemeinbildender Lehrveranstaltungen, das die Hörer aller Fachbereiche ansprechen soll.

Kurz gesagt: Mit dem Studium Generale erhältst du einen bunten & hochwertigen Blumenstrauß an Zusatzqualifikationen, den du dann den Personalern im Vorstellungsgespräch übereichen kannst.

 

Das Studium Generale als akademische Antwort auf PISA

Eine steigende Zahl von Hochschulen bietet ein Studium Generale an. Ein Grund dafür ist die Entwicklung der „klassischen“ Studienangebote und Wissenschaften: Interdisziplinarität! Zwar werden die Studienfächer insgesamt spezifischer, dabei überschreiten sie aber häufig die alten Grenzen der Fächer. Wer also Mikrobiologe werden will, wird unter Umständen eine Menge Physik und Chemie benötigen. Deshalb sind neben Fachleuten wieder verstärkt Akademiker gefragt, die den Überblick behalten.

 

Weg vom reinen Spezialisten

Gerade in den straff und pragmatisch durchorganisierten und verschulten technischen Studiengängen kommen zudem Soft Skills und Überblick oft zu kurz. Das führt im schlimmsten Fall zu reinen Spezialisten, die weder wissen wollen noch verstehen können, was ihre Kollegen eigentlich so treiben. Auch deshalb sind die Soft Skills vom OK zum KO Kriterium geworden.

An dieser Lücke in der universitären Ausbildung setzt das Studium Generale an: Gerade eine breite Allgemeinbildung, wie sie durch das Studium Generale vermittelt wird, erhöht deutlich die Fähigkeit der Studenten, vernetzt und in strategischeren Dimensionen zu denken.

 

Mit dem Studium Generale auf dem Arbeitsmarkt offene Türen einrennen

Das Studium Generale trifft also bei den Personal-Verantwortlichen in den Unternehmen auf großes Interesse. Dies dürfte wohl auch der primäre Grund sein, warum immer mehr Studenten die Angebote wahrnehmen, obwohl die Arbeitsbelastung bereits im Hauptstudium bedenkliche Ausmaße erreicht. Nicht weniger wichtig ist das persönliche Bildungsinteresse. Wer einmal 5 Jahre ein Fach in die Tiefe studiert hat, verliert den Kontakt zu der Entwicklung der Wissenschaft insgesamt. Dieses Defizit behebt das Studium Generale und macht die Studenten wieder anschlußfähig.

 

Engagement und Vielseitigkeit siegt

Die Wirtschaft wiederum schätzt an Absolventen des Studium Generale neben der Allgemeinbildung, der Vielseitigkeit und der flexiblen Denke wohl vor allem, dass die Studenten eben diese Extraportion Engagement aufbringen, weil das Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit zulässt.

 

Linktipps zum Studium Generale

www.studiumgenerale.uni-freiburg.de: Umfangreiches Info-Angebot zum Thema Studium Generale; nicht nur zum spezifischen Angebot der Uni Freiburg

www.uni-heidelberg.de/termine/studium_generale.html: Ebenfalls sehr informatives Portal der Uni Heidelberg zum Studium Generale

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Kommentare

Kapfer Willi schreibt:
2011-12-30 17:32:22
Interdisziplinarität! > Kategorien: Generalisten * Spezialisten * Fachidioten * Zombies * Kinderlein (Zombies in dem Kontext sind Menschen ohne Unrechtsbewusstsein) > "Die Zeit der Generalisten ist vorbei. Es gibt immer mehr Spezialisten, die von immer weniger immer mehr wissen." lt. Dr. jur. J. Popp > Ergebnis: Finanz- und Demokratiekriese > Bildungsnotstand! Sind unsere Unis "Brutanstalten für Fachidioten und Zombies?"
Lena schreibt:
2015-05-24 17:58:29
Sehr zu empfehlen ist auch das Leibniz Kolleg Tübingen, an dem man ein Jahr lang ein Studium Generale absolvieren kann: http://www.uni-tuebingen.de/leibniz-kolleg/ .
Lisa schreibt:
2017-10-18 21:11:11
Also ich hab mich auch lange über das Studium Generale informiert und das unter anderem auch auf dieser Seite und ich bin schlussendlich beim Salem Kolleg gelandet. Ich bin bereits ab September hier und mir gefällt es super, weil es im Vergleich zu anderen Einrichtungen sehr familiär ist und man hier ein riesiges Sportangebot hat. In der kurzen Zeit bin ich mit meiner Berufsorientierung auch schon einige Schritte weitergekommen und man nimmt sich hier wirklich Zeit für jeden Einzelnen. Ich kann es hier nur empfehlen :-). Zudem ist der Bodensee auch eine ziemlich attraktive Wohngegend. Durch die Outdoor-Exkursionen hat man auch die Möglichkeit verschiedene Rollen auszuprobieren und mit der Gruppe zu einer tollen Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Meine Empfehlung ist es, dass ihr euch einfach mal über das Salem Kolleg informiert!

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