Studienfinanzierung kompakt

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Themen dieses Artikels:

 


Der Klassiker der Studienfinanzierung: Die Eltern

Viele Studierende finanzieren ihr Studium ganz oder teilweise mit Hilfe ihrer Eltern. Von allen Möglichkeiten der Studienfinanzierung ist dies die sorgloseste Variante. Und eigentlich gäbe es dazu auch mehr nicht zu sagen, wenn nicht eine Tatsache oft vergessen würde: Eltern müssen ihren Kindern eine Ausbildung finanzieren - wenn sie sich das leisten können.

 

Finanzielle Unterstützung kannst du einklagen!

Elterliche Unterstützung ist also keine Frage des guten Willens, sondern eine rechtliche Verpflichtung. Das gilt zumindest dann, wenn das Einkommen der Eltern einen bestimmten Betrag überschreitet. Das zum Überleben nötige Einkommen eines Studenten berechnen die Gerichte derzeit übrigens auf 640,- €.

Wenn deine Eltern nicht zahlen wollen, kann das BAföG-Amt die Mittel zur Studienfinanzierung vorstrecken und vor Gericht von deinen Eltern erstatten lassen. Über dieses sog. Vorausleistungsverfahren informiert dich dein BAföG-Amt vor Ort.

 


Die staatliche Studienfinanzierung: Das BAföG

BAföG ist eigentlich nicht der Name einer Ausbildungsförderung, sondern des zugrundeliegenden Gesetzes: des Bundes-Ausbildungs-Förderungs-Gesetzes. Trotzdem hat sich die Kurzform BAföG im Laufe der Jahre als Bezeichnung der Studienfinanzierung eingebürgert. Bei seiner Einführung war das BAföG eine großartige Neuerung und sollte allen Abiturienten das Studium ermöglichen –unabhängig vom Einkommen der Eltern. Auch heute noch ist das BAföG mit die wichtigste Studienfinanzierung – und deswegen informieren wird dich darüber in einer eigenen Rubrik-BAföG.

 

Nur für die Besten der Besten? Stipendien werden immer wichtiger!

Seit der Einführung der Studiengebühren wird an den Hochschulen und in den Medien verstärkt der Ausbau des deutschen Stipendiensystems gefordert. Stipendien gibt es zwar seit langem und von einer Vielzahl von Stiftungen. Aber nur für eine kleine Minderheit spielten Stipendien in der Studienfinanzierung eine Rolle.

Das hat sich geändert: Es werden mehr Stipendien angeboten und auch individuell sind die Chancen auf ein Stipendium gestiegen. Denn du musst bei weitem kein Überflieger sein, um ein Stipendium zu bekommen. Mehr dazu in unserer Rubrik „Stipendium“.

 

Auf dem Weg in die Schuldenfalle? – Studienfinanzierung per Studienkredit

Studienkredite sind eine völlig neue Form der Studienfinanzierung und haben sich eigentlich erst mit der Einführung von Studiengebühren etabliert. Grundsätzlich gilt es zwei Formen der Kredite zu unterscheiden:

  • Studienbeitragsdarlehen dienen nur der Finanzierung der Studiengebühren
  • Studienkredite hingegen sollen die gesamten Lebenshaltungskosten während des Studiums abdecken.


Weil beide Arten von Krediten recht unterschiedlich sind, behandeln wir sie getrennt voneinander in den jeweiligen Rubriken Studienkredite und Studiengebühren-Darlehen.

 

Studienfinanzierung durch Jobben

Auch das ist ein Klassiker der Studienfinanzierung! Allerdings ist Jobben die stressigste Variante sich während des Studiums über Wasser zu halten. Das liegt schon daran, dass Studenten durchschnittlich 650 € monatlich zum Leben brauchen, ein Minijob aber meist nur 400 € einbringt. Mehr verdienen heißt auch mehr arbeiten und wer sich komplett über Jobs finanzieren will, der kann schnell bei 20 Stunden die Woche landen.


Arbeitgeber lieben es

Auch wenn es zusätzlicher Stress ist, komplett eigen-finanziert zu studieren, bei späteren Arbeitgebern kommt es gut an. Ob das den Stress wert ist, musst du selbst entscheiden. Über das Drumherum, die Steuern, das Arbeitsrecht usw. informieren wir dich aber: in der Rubrik Studentenjob.

 

Der Student als Wertanlage: die Bildungsfonds

Auch die Bildungsfonds sind eine relative neue Variante der Studienfinanzierung. Entstanden sind die Bildungsfonds an privaten Hochschulen. Für die Studenten übernehmen die Fonds Studiengebühren und Lebenshaltungskosten. Einmal im Berufsleben zahlen die Geförderten dann einen festen Anteil ihres Einkommens an den Fond zurück. Wie das genau funktioniert, erklären wir dir in der Rubrik Bildungsfonds.

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Kommentare

Sascha schreibt:
2017-07-25 14:36:30
Sehr interessanter Beitrag und viele nützliche Tipps. Einige meiner Kumpels finanzieren ihr Privatstudium über das Internet mit Online-Marketing. Denn was sollen denn bitte Menschen machen, die den Traum und vielleicht auch das Talent haben, einen gewissen Studiengang in Anspruch zu nehmen aber keinen guten Abischnitt haben. Was hat denn bitte der Abischnitt mit den Fähigkeiten zutun, die man beispielsweise als Psychologe haben sollte, zutun? Hier geht es meiner Meinung nach nur um Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage.Will man wirklich davon sein Schicksal abhängig machen? Für alle, die das auch so sehen und nach einer Lösung suchen, habe ich hier einen kurzen Blogbeitrag darüber geschrieben: http://www.sh-lifestylecoaching.com/studium-finanzieren-privatstudium-finanzieren-mit-marketing/ Mit einem eigenen Einkommen kann man natürlich kein Kindergeld oder Bafög mehr anfordern. Deshalb empfehle ich, das ganze erst einmal nebenberuflich aufzuziehen. Wenn dann genug Einkommen fließt, kann man sich bei einer Privaten Hochschule oder Uni anmelden. Vielleicht ist das ja was für euch. Viel Erfolg Euer Sascha

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