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Stromspartipps für Wohnung, WG und Wohnheim

 

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Die Stromrechnung senken

Blass versammelt sich die WG am Küchentisch, stumm wird das unheilbringende Kuvert geöffnet: Die Stromrechnung ist nur selten ein Grund für gute Laune. Eine hohe Nachzahlung kann das schmale Studentenbudget empfindlich treffen. Doch so etwas muss nicht sein. Mit einigen einfachen Tipps lässt sich der Energieverbrauch spürbar senken

Stromversorger wechseln - Strompreise senken

Nicht nur beim Neueinzug kann ein günstigerer Stromtarif gewählt werden. Möglich ist das auch, wenn es einen eigenen Anschluss mit einem eigenen Stromzähler gibt. Kunden in der Grundversorgung können immer zum Monatsende wechseln, sonst gelten die Tarifbedingungen des aktuellen Stromvertrags.

Stromvergleich

Internetportale wie z.B. der Stromvergleich von CHECK24 bieten einen Vergleichsrechner für Strom und Gas und ermöglichen damit einen einfachen Wechsel. Allerdings: die Bearbeitung des Wechselantrags dauert einige Wochen.

Gasvergleich

Bei der Auswahl eines Tarifs heißt es genau hinschauen: Besonders günstige Angebote verlangen oft, dass vor Vertragsbeginn eine Kaution hinterlegt wird oder gesamte Stromrechnung für ein Jahr im Voraus bezahlt wird. Das ist viel Geld. Oft ist auch eine lange Vertragsbindung vorgesehen - ungünstig, wenn nach einem Semester vielleicht schon ein Umzug ansteht. Studenten sollten deswegen vor allem auf eine kurze Kündigungsfrist und Mindestlaufzeit achten. Wertvolle Hinweise stecken oft auch in den Kundenbewertungen, die viele Vergleichsportale anzeigen.

Kochen, Kühlen, Waschen: Strom sparen im Haushalt

Wahre Energiefresser stehen zum Beispiel in der Küche. Hier gilt: Immer einen Deckel auf den Topf und den Topf auf eine passende Platte - das spart rund ein Drittel Strom. Herd und Ofen können oft schon Minuten vor das Essen fertig ist ausgeschaltet werden - die Restwärme reicht aus. Teewasser erwärmt der Wasserkocher billiger als die Herdplatte. Ein echter Stromfresser ist auch der Backofen, seine Tür sollte dicht schließen. Viele Fertigpizzen treiben die Stromrechnung trotzdem schnell nach oben. Der Kühlschrank sollte ebenfalls dicht sein, regelmäßig abgetaut werden und nicht mit noch warmem Essen beladen werden.

Auch die Waschmaschine giert nach Strom, vor allem das Aufheizen des Wassers kostet viel Energie. Deshalb: Wenn Oma bei 90 Grad wäscht, reichen 60 eigentlich völlig, statt 60 Grad genügen 30. Wenn vorhanden, Eco-Taste drücken. Ein Schnellprogramm kostet dagegen zusätzlich Strom, weil dann das Waschwasser stärker erwärmt wird. Dass die Maschine immer voll beladen wird, ist sowieso klar.

Kleine Geräte mit großem Verbrauch

PCs gibt es in Studentenhaushalten oft gleich mehrmals. Und das kann ins Geld gehen: Ein leistungsfähiger Rechner mit großem Monitor zieht gut und gerne mehrere hundert Watt. Energiesparfunktionen im Betriebssystem einschalten und den Monitor automatisch ausschalten lassen. Peripheriegeräte wie Drucker, Modem, Router und Lautsprecher nur dann einschalten, wenn nötig. Laptops sind übrigens deutlich sparsamer!

Abschaltbare Steckerleisten verhindern, dass die Netzteile von PC, Stereoanlage, Fernseher oder DVD-Player weiter Strom brauchen, auch wenn die Geräte aus sind. Oft hilft ein Trick, um solche heimlichen Stromfresser aufzuspüren: Was noch brummt und sirrt, warm bleibt oder blinkt braucht auch Strom. Ladegeräte für Handy oder MP3-Player nur dann einstecken, wenn sie gebraucht werden.

Es werde Licht - und zwar billig

Auch beim Licht lässt sich viel sparen - vor allem, wenn bis spät in die Nacht gefeiert oder gelernt wird. Energiesparlampen kosten zwar mehr, sparen aber auch viel Strom. Unterm Strich lohnt sich das schnell. Leider enthalten sie hochgiftiges Quecksilber und müssen deshalb als Problemmüll entsorgt werden. In die normale Tonne dürfen sie nicht.

Das größte Sparpotential steht allerdings im Laden: Moderne Elektrogeräte brauchen wesentlich weniger Strom als alte. Ein Blick auf das Energielabel schafft schnell Klarheit. Ein sparsamerer Kühlschrank kann den Mehrpreis gegenüber dem stromfressenden Billiggerät schnell einsparen - mit diesem Argument lassen sich auch Eltern und andere Sponsoren gut überzeugen.

Ein günstiges Zimmer? Nur ohne Stromheizung!

Wer umzieht, sollte auch ein kurzer Blick auf Heizung und Warmwasserbereitung werfen, vor er den Mietvertrag unterschreibt. Elektroboiler, Durchlauferhitzer, Elektroöfen, Heizlüfter und Nachtspeicheröfen sind für den Vermieter zwar billig zu installieren. Ihr Betrieb verursacht aber hohe Kosten für den Mieter. Umweltfreundlich sind Stromheizungen außerdem auch nicht gerade.

Bei der Gelegenheit lassen sich die Stromkosten auch ganz elegant drücken, wenn ein Vertrag mit einem günstigeren Stromanbieter geschlossen wird. Wer Strom aus dem Netz entnimmt, wird automatisch Kunde beim Grundversorger, meist den örtlichen Stadtwerken. Er muss sich dort aber selbst noch anmelden, in vielen Fällen erledigt das aber auch der Vermieter. Gleich beim Einzug kann aber auch ein anderer Energielieferant gewählt werden. Das kann sich lohnen - der Grundversorger ist meist relativ teuer.

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