Speed-Hating: Anders Flirten

Speed-Dating war gestern

Einmal auf andere Art und Weise flirten? Dann auf zum nächsten Speed-Hating Event. Wir zeigen euch wie es geht.

Die moderne Form des Flirtens mit Hilfe des Speed Datings ist vielen bereits durchaus bekannt. Jedoch erreicht so langsam ein neuer Trend aus England auch deutsche Gefilde: das von Carl Hill in London ins Leben gerufene Speed-Hating, von ihm „Down-with-Dating“-Abend getauft. Erfahrt in diesem Beitrag einige Eindrücke von einem Flirt-Experiment aus der deutschen Hauptstadt.

Die Speed-Hater unterwegs in Berlin

Mitte März 2012 fand im Berliner Einkaufszentrum Alexa sozusagen eine Deutschland-Premiere statt: eines der ersten Speed-Hating-Events in Berlin. Begleitet vom Radiosender Fritz trafen sich 23 Neugierige, Interessierte und Flirtbegeisterte in einer Bowlingbahn-Lounge in der Nähe des Alexanderplatzes, um gemeinsam zu streiten, fluchen und ihren negativen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Ebenso unterschiedlich war auch die Motivation der Teilnehmer. Eine Anwesende berichtete beispielsweise davon, einfach neu in der Stadt zu sein, mit dem Wunsch möglichst schnell neue Leute kennenzulernen. Dabei haben Sie ähnlich wie beim traditionellen Speed-Dating drei Minuten Zeit. Danach wird der Gegenüber gewechselt und der nächste Teilnehmer darf sich und sein Streittalent präsentieren.

Streiten für einen guten Flirt

Beim Speed-Hating geht es nämlich hauptsächlich darum, sich in kürzester Zeit über Dinge zu unterhalten, die einen möglichst aufregen. Dabei reicht das Themenspektrum von Verspätungen bei der Bahnfahrt, musikalischen Peinlichkeiten über Essensabneigungen bis hin zu nervigen Macken, die jeder schon einmal lauthals beklagen wollte. Das Zeigen persönlicher Gefühle führt dazu, dass man ein klareres Bild von sich offenbaren kann und bestenfalls auch vom Gegenüber mehr erfährt. So bleibt es nicht nur bei dem Austausch von Name, Alter und Beruf. Durch diese oft oberflächlichen Konversationen bei normalen Dating-Veranstaltungen, fühlten sich die Begründer des Speed-Hatings veranlasst, das Negative in den Vordergrund zu stellen. Schnell lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen und nichts verbindet zwei unbekannte Personen mehr miteinander, als sich auf einer persönlichen Ebene zu verbünden. Am Ende der Veranstaltung unterscheidet sich das Speed-Hating nicht viel mehr von seinem Pendant, dem Speed-Dating. Haben die Teilnehmer Lust, andere näher kennenzulernen, kreuzen Sie einfach die entsprechende Person an.

Interessantes Neuland betreten

Zwar ist solch ein Event vermutlich für die meisten absolutes Neuland und teilweise auch anstrengend, aber wie dem Erfahrungsbericht von betterDate zu entnehmen ist, tatsächlich eine interessante Alternative zum klassischen, aber auch zunehmend langweiligeren Speed-Dating-Konzept. Sollte sich wider Erwarten trotzdem kein Flirterfolg einstellen, so gibt es ja immer noch einen kleinen Nebeneffekt: Nämlich ohne Reue einmal Dampf ablassen zu können.

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