Selbstmarketing – Das Ich als Marke

Kommentieren

Tipps zur Selbstvermarktung

 

 

Themen dieses Artikels:

 

Definition „Selbstmarketing“

Selbstmarketing, oder auch Ego-Marketing, umfasst alle Ansätze der systematischen und bewussten Selbstvermarktung. Dabei überträgt derjenige, der sich als Marke etablieren möchte, die Erkenntnisse des Marketing für Produkte oder Dienstleistungen auf seine eigene Person. Der Gedanke dahinter: Was in der Produktwerbung die Marken erfolgreich macht, kann auch zur Profilierung von Persönlichkeit dienen. Ziel ist schließlich, die eigene Person als Markenpersönlichkeit zu etablieren. Dabei kommt es nicht darauf an, dass sich die betreffende Person künstlich verstellen soll – im Gegenteil: Die eigenen Stärken sollen betont werden!

 

Schritte zur eigenen Marke

Selbstreflexion

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Selbstvermarktung. Nimm dir Zeit und reflektiere genau über deine Stärken wie auch deine Schwächen. Schreibe am besten auf, wo deine Plus- beziehungsweise Minuspunkte in den Bereichen „Persönlichkeit“, „Fähigkeiten“ und „Kenntnisse“ liegen. So schaffst du eine Basis für die weiteren Schritte zur Markenpersönlichkeit

 

Stecke dir ein Ziel

Je genauer du weißt, welche Position oder welche spezifischen Aufgaben du im Berufsleben anstrebst, desto planvoller kannst du bezüglich deiner Karriere vorgehen. Es ist aber sinnvoll, dein Ziel im Laufe der Zeit immer wieder zu überdenken und gegebenenfalls auch anzupassen. Sei dabei auf jeden Fall ehrgeizig, aber bleibe realistisch!

 

Eigenlob stinkt nicht!

Nur keine falsche Bescheidenheit. Tue Gutes und sprich auch darüber! Aber Vorsicht: Sich selber zu loben erfordert auch ein wenig Fingerspitzengefühl. Mit seinen Leistungen anzugeben ist kein guter Stil.

 

Kleider machen Leute

Es ist wirklich so: Sachverstand und Talent nutzen dir in der Berufswelt meist wenig, wenn dein Äußeres zu wünschen übrig lässt. Sei stets sehr gepflegt und orientiere dich in punkto Bekleidung an deinen erfolgreichen Kollegen. Denke daran, dass auch du ein „Aushängeschild“ für die Firma bist.

 

Ordnung ist das halbe Leben …

Dieser altmodisch anmutende Sinnspruch zählt auf jeden Fall heute noch in der Jobwelt. Dein Schreibtisch ist so etwas wie deine „erweiterte Visitenkarte“ und sollte demnach immer ordentlich und strukturiert und sauber aussehen. Wer ordentlich nach außen hin ist, dem schreibt man automatisch effektives und ordentliches Arbeiten zu.

 

Think positive!

Positiv denken ist sooo wichtig, gerade in einer Krise! Es gibt dir einen Energieschub und hilft dir, deine Ziele zu erreichen und deine Aufgaben im Job erfolgreich zu erfüllen. Jammern ist unglaublich kontraproduktiv und nervt Kollegen wie Vorgesetzte.

 

Leiste mehr

Wenn du morgens beispielsweise eine halbe Stunde eher als die Kollegen ins Büro kommst und diese Zeit nicht mit Kaffeekochen verbringst, kannst du mehr schaffen als gefragt ist und bei deinem Chef einen guten Eindruck hinterlassen. Auch wer gelegentlich mal die Mittagspause durcharbeitet oder abends noch an einer Präsentation feilt, kommt weiter.

 

Der Chef ist auch (nur) ein Mensch

Behandele deinen Chef freundlich und zuvorkommend, mache es ihm leicht auf dich zuzugehen. Dazu gehören auch mal ein kurzer Smalltalk über den letzten Urlaub oder eine konkrete Frage um Rat.

 

Nutze die Gelegenheit

Zufallsbegegnungen mit dem Vorgesetzten können überall und jederzeit passieren. Nutze beispielsweise die gemeinsame Fahrt im Aufzug, um Botschaften in eigener Sache anzubringen. Sei auf solche Begegnungen immer vorbereitet, indem du dir vorher zurechtlegst, worüber du mit dem Chef sprechen möchtest, wenn du ihn triffst.

 

Arbeite an deinem guten Ruf

Nutze den „Flurfunk“ dafür, dir eine positive Reputation aufzubauen. Unerlässlich ist auch, einen guten und positiven Kontakt zu deinen Kollegen zu pflegen. Sei vorsichtig bei der Nutzung des Internets! Gefährde deinen Ruf beispielsweise nicht durch einschlägige Partyfotos im Netz oder dadurch, dass du Mitglied „zweifelhafter“ Seiten bist. Das kann dir bereits in der Bewerbungsphase zum Verhängnis werden.

 

Selbstmarketing oder „Werbung in eigner Sache“ will gut durchdacht und stets gepflegt werden, ist aber auch keine Raketenwissenschaft. Anhand unserer Tipps hast du hoffentlich festgestellt, dass du mit relativ einfachen Mitteln schon viel für dich und dein Image tun kannst. Wichtig ist unserer Meinung und Erfahrung nach, dass du authentisch bleibst. Betone deine Persönlichkeit mit all ihren Facetten, wobei du natürlich die positiven Facetten stärker hervorheben solltest. Wenn du dann einen Job in einem Unternehmen gefunden hast, musst du dich natürlich auch in gewisser Weise flexibel den Gepflogenheiten der Firma anpassen. Bleib aber immer du selbst.

Wenn du tiefer einsteigen willst in die Welt des Selbstmarketing kannst du dich in den Medien zum Thema informieren oder auch ein einschlägiges Seminar belegen. Bestimmt wird auch in deiner Nähe etwas angeboten.

Weiterführende Links zum Thema:

> Veröffentlichung der Abschlussarbeit als Selbstvermarktung

Drucken
Gefällt dir dieser Artikel?
 

Jetzt Kommentar abgeben

  • Die E-Mail dient ausschließlich der Benachrichtigung bei neuen Kommentaren.
 
Studententarife und Studentenrabatte
Abigrafen
Auslandsprogramme

Umfrage

Studium & Auslandszeit

Hast du vor, während oder nach deinem Studium einen Auslandsaufenthalt geplant? Wenn ja, wann?
Auswertung anzeigen
 
Welche Auslandszeit passt zu dir?
FutureMe
Kreditkartenvergleich
Englisch-Sprachzertifikat-Test

SELBSTMARKETING | Infos zum Thema Selbstmarketing