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   Shortcut: Vom Schulhof in die Ausbildung

 

Pro Ausbildung: Argumente für den direkten Eintritt in die Arbeitswelt

 

Von „Fachidioten“ und arbeitslosen Akademikern

"Wer Sozialwissenschaften studiert, sollte nicht nachtblind sein. Warum? Weil Taxifahrer bei Nacht am meisten verdienen!"
Dieser viel zitierte Witz ist nicht wirklich komisch, und zum Lachen zumute ist auch vielen (angehenden) Akademikern diverser Studiengänge nicht: Sie stehen mit einem hervorragend bestandenem Examen in den Händen vor dem Tor zum Arbeitsmarkt und müssen feststellen müssen, dass der Schlüssel irgendwie nicht passen will.
„Fachidioten! In der Theorie hui, in der Praxis pfui!“ Natürlich ist diese Aussage in den meisten Fällen ein Vorurteil, jedoch steht sie für eine Haltung, die nicht wenige Arbeitgeber gegenüber akademischen Stellenbewerbern haben. Unter anderem aus diesem Grund muss ein Studium nicht immer die erste Wahl sein.

Gründe, die für eine Ausbildung sprechen:

  • Wer eine Ausbildung anstatt eines Studiums wählt, ist nahezu immer früher fertig und verdient somit schneller sein eigenes Geld.
  • Mit dem ersten selbstverdienten Geld steigt die finanzielle und vor allem auch persönliche Unabhängigkeit bzw. Selbständigkeit.
  • Eine Ausbildung ist leichter zu finanzieren als ein Studium.
  • Der erste Schritt ins Berufsleben ist nach einer abgeschlossenen Ausbildung bereits getan. Für Absolventen einer Hochschule steht der Einstieg in die berufliche Praxis noch bevor.
  • Wer grundsätzlich lieber praktisch als theoretisch arbeitet, sollte es eher mit einer Ausbildung versuchen.
  • Viele Studiengänge unterliegen einem so genannten „Numerus Clausus“ (NC), der häufig lange Wartezeiten verursacht. Der Zugang zu einem Ausbildungsplatz ist häufig einfacher und direkter möglich.
  • Viele Berufe ermöglichen einen Quereinstieg auch mit einer Ausbildung. Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist Berufserfahrung häufig mehr nachgefragt als theoretisches Fachwissen.
 
 
 
 
 
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