So punktest du im Meeting

So punktest du im MeetingMeetings gehören zum normalen Tagesgeschäft – ganz unabhängig davon, ob du ein Praktikum machst oder fest eingestellt bist. Bei den regelmäßigen Treffen werden Infos ausgetauscht und neue Projekte besprochen. Nicht selten ist auch der Chef höchstpersönlich bei den Sitzungen anwesend. Für dich bedeutet das, dass du gute Chancen hast, bei einem Meeting ordentlich zu punkten – wenn du weißt, wie es geht. Diese fünf Tipps verraten dir, wie es klappt.

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Tipp #1: Die richtige Vorbereitung

Auch wenn ein Meeting bedeutet, dass du dich mit deinen Kollegen in teils ungezwungener Atmosphäre austauschen kannst, ist dieser Arbeitsschritt im Allgemeinen eher unbeliebt. Viele Arbeitnehmer sehen in den schier endlosen Besprechungen einen kontraproduktiven Zeitfresser, der dafür sorgt, dass die eigentliche Arbeit liegenbleibt.

Tatsächlich verbringt jeder Angestellte im Schnitt 5 bis 15 Arbeitsstunden pro Woche in Meetings. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die regelmäßigen Treffen so effektiv und zielorientiert wie möglich sind. Wenn du dich richtig auf ein Meeting vorbereitest, kannst du aktiv dazu beitragen, dass es erfolgreicher wird und dadurch weniger Zeit in Anspruch nimmt. Das gelingt durch folgende Schritte VOR dem Meeting:

  • Informiere dich über die Agenda.
  • Halte fest, welche Punkte davon für dich relevant sind.
  • Informiere dich über die anderen Teilnehmer des Meetings und stelle dich auf die unterschiedlichen Charaktere ein.
  • Notiere dir wichtige Punkte, die du unbedingt mitteilen willst (keine Scheu, auch als Praktikant hast du eine Stimme!)
  • Lege dir ein Blatt Papier oder einen Notizblock sowie einen Stift und eventuell einen Textmarker bereit.
  • Plane deinen Arbeitstag so, dass sich das Meeting nahtlos einfügt (vermeide eine große Zeitlücke vor dem Meeting).
  • Gehe kurz vor dem Meeting noch einmal auf Toilette und/oder an die frische Luft.

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Tipp #2: Verfolge die Gespräche aufmerksam

Es gibt sehr spezielle und eher allgemeine Meetings. Letztere haben die unangenehme Angewohnheit, unglaublich langatmig zu sein. Viele Teilnehmer des Meetings neigen daher dazu, im Laufe der Gespräche abzuschalten. Dadurch verpassen sie dann jedoch häufig wichtige Infos, die für sie bestimmt waren oder (noch peinlicher) ihren Rede-Einsatz. Wenn du im Meeting punkten willst, bist du daher immer aufmerksam und hörst auch zu, wenn dich das aktuelle Thema nicht direkt betrifft.

>> Tipp: Besonders Praktikanten oder neue Mitarbeiter lernen auf diese Weise sehr viel über die Strukturen und Arbeitswege innerhalb eines Unternehmens. Am Anfang ist es daher Pflicht, immer genau zuzuhören.

Tipp #3: Beteilige dich aktiv an den Gesprächen

Dieser Schritt wird dir zunächst vielleicht ein bisschen schwerfallen – schließlich hast du es in Meetings immer wieder mit Vorgesetzten und erfahrenen Mitarbeitern zu tun. Taste dich daher langsam an die Materie heran und äußere dich gelegentlich, wenn es passt, zu den besprochenen Themen.

Keine Angst: Ein aktiver Redebeitrag wird nie als nervig empfunden – wenn er konstruktiv ist. Auf diese Weise signalisierst du Interesse und Initiative und kannst somit definitiv im Meeting punkten.

>> Tipp: Ein gute Selbstvermarktung ist mit Sicherheit auch im Meeting hilfreich!

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Tipp #4: Lenke das Meeting in eine konstruktive Richtung

Sei dir sicher: Nicht nur du willst in einem Meeting beim Chef punkten. Es wird immer diesen einen Kollegen geben, der die Treffen nutzt, um sich selbst im besten Licht zu präsentieren. Ein beliebtes Mittel hierfür: Minutenlange Monologe, die vom Hundertsten ins Tausendste führen. Da solche „Gesprächsbrocken“ früher oder später immer ihren Mehrwert verlieren, kannst du besonders gut punkten, wenn du sie unterbrichst.

Hierbei gilt es jedoch, geschickt vorzugehen. Jemanden ins Wort zu fallen, gilt als unhöflich. Viel eleganter ist es, wenn du einen guten Punkt findest, um dem Redner eine Frage zu stellen. Diese unterbricht den Redefluss auf eine konstruktive Weise und führt das Gespräch wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Fragen, die sich hierfür sehr gut eignen, sind zum Beispiel:

  • Kannst du / Könne Sie mir bitte noch einmal den Punkt XY erklären?
  • Also bist du / sind Sie der Meinung, dass wir den Kunden XY noch einmal darauf ansprechen sollten?
  • Ich würde gern noch einmal auf das Thema XY eingehen, kannst du / können Sie dazu noch einmal genau Stellung nehmen?

Es ist immer von Vorteil, wenn du den Dauerredner mit Namen ansprichst und deine Frage klar und deutlich stellst. Auch ein leichtes Anheben der Stimm-Lautstärke hilft, den Monolog effektiv zu unterbrechen. Achte aber immer darauf, dass du dabei freundlich klingst und vermittele dem Redner das Gefühl, seine Autorität nicht untergraben zu wollen.

>> Tipp: Auch wenn es sicher manchmal verlockend ist, solltest du deinen Chef oder Vorgesetzten niemals in einem Monolog unterbrechen.

>> Mehr zum Thema Meetings: Tipps für bessere Besprechungen

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Tipp #5: Schweigende Teilnehmer einbeziehen

Neben den Monolog-Rednern gibt es in Meetings auch immer diese Teilnehmer, die sich nicht trauen, etwas zu den besprochenen Themen zu sagen – und das, obwohl du weißt, dass sie im normalen Arbeits-Alltag immer tolle Ideen haben.

Wenn du dir absolut sicher bist, dass dein Kollege einen guten Beitrag zum Gespräch leisten kann, kannst du ihn während einer Diskussion ruhig gezielt ansprechen – zum Beispiel mit „Frau XY, haben wir nicht letztens erst über genau dieses Problem gesprochen?“. Auch diese Taktik ist gut, um das Meeting in eine produktive Richtung zu steuern und sorgt dafür, dass du ordentlich punktest.

Wenn du bei einem Meeting punkten willst, gilt vor einem eines: Sei konstruktiv. Oder mit anderen Worten: Sorge dafür, dass das Meeting Ergebnisse zutage fördert. Damit wirst du deinen Chef garantiert beeindrucken.

>> Tipp: Teamwork ist in jedem Job essentiell wichtig, beweise auch im Meeting, dass du ein Teamplayer bist.

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