MBA - Master of Business Administration

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Themen dieses Artikels:

 

Master of Business Administration – der beste Weg ins Management?

Der MBA ist ein sogenannter postgradualer Studiengang, d.h. es werden in der Regel nur Studenten zugelassen, die bereits einen Hochschulabschluss (mindestens Bachelor oder Diplom) besitzen. Das MBA-Studium ergänzt dann die akademische Qualifikation dieser Studenten um die betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und das Wissen, das im Management besonders gebraucht wird. Der MBA ist also im Kern ein weiterführendes Studium das auf Management-Positionen vorbereitet.

Die Nachfrage nach dem MBA ist in den vergangenen Jahren explodiert. Weil viele MBA-Studenten bereits im Beruf stehen, werden MBA-Programme oft auch berufsbegleitend angeboten.

 

Zielgruppen des MBA

Um zu entscheiden, ob das MBA-Studium für dich auch wirklich das richtige Studien-Programm ist, ist es ratsam, vorab einen Blick auf den "typischen Teilnehmer" dieses Master-Studiums zu werfen: Jeder Dritte MBA-Student ist Wirtschaftswissenschaftler, die restlichen 2/3 setzen sich jedoch aus Ingenieuren, Geisteswissenschaftlern und Juristen zusammen. Aber nicht nur Akademiker finden sich unter den MBA-Studenten: Auch Berufstätige ohne Studium werden hin und wieder zugelassen, wenn sie herausragende Berufserfahrung vorzuweisen haben. Die Praxis  "lascher" Zugangsregelungen zum MBA-Studium ist jedoch zweifelhaft - denn, und dies ist ganz elementar: Der Wert eines MBA-Abschluss bemisst sich größtenteils am Renommee der Schule!

 

Attraktiv für Alle

Unabhängig von den Feinheiten der Zulassung dürfte vor allem eins klar geworden sein: Die Zielgruppe, die mit einem MBA den Karriereschub einleiten will, ist ziemlich gemischt. Auch wenn die Wirtschaftswissenschaftler klar dominieren, ist der MBA auch für andere Gruppen von Akademikern und Berufstätigen attraktiv.

Zudem befinden sich nicht alle MBA-Studenten auf vergleichbaren Karrierestufen: Vom frisch absolvierten Berufseinsteiger bis hin zu 35 oder 40-jährigen Managern in der Karriere-Mitte rekrutieren sich MBA-Studenten.

 

Zulassung zum MBA

Business Schools unterscheiden sich grundlegend von deutschen Universitäten: Kein Abiturzeugnis und kein Uni-Diplom öffnet automatisch die Tür zu einem MBA-Programm, einem der angesehensten Studien-Abschlüsse überhaupt! Die Schulen wählen unter einer Vielzahl von Bewerbern selbst aus, am Ende betritt nur ein Bruchteil der Kandidaten das Sprungbrett zur großen Karriere. Die harte Auslese ist gerade für deutsche MBA-Interessenten ungewohnt: Sich bei einer Business School zu bewerben, heißt auch, sich richtig verkaufen zu müssen. Eine Frage drängt sich da geradezu auf: Was heißt hier richtig?

 

Bist du der geeignete Kandidat für ein Top-MBA-Programm?

Die Zulassung zu einem Top-MBA-Programm wird durch ein rigoroses Auswahlverfahren geregelt. Jede Schule betreibt die Auslese nach eigenem Gusto und legt unterschiedliche Maßstäbe an die Bewerbung an. Kein universelles Kandidatenprofil garantiert den Zugang zu allen Universitäten – und daher gibt es auch keinen sicheren Weg zur Management-Karriere. Deine Aussichten steigen aber, wenn du in deiner Bewerbung folgende Punkte für dich anführen kannst:

  • Du hast dein Studium an einer renommierten Universität zügig mit sehr guten Noten abgeschlossen.
  • In deinem jetzigen Beruf hast du mindestens drei Jahre Berufserfahrung, trägst bereits Verantwortung und hast Positives für Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen geleistet. Führungsaufgaben hast du gern und erfolgreich übernommen.
  • Du bist gewohnt, in heterogenen Teams zu arbeiten. Der Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern macht dir Spaß. Interkulturelle Kommunikation ist also kein böhmisches Dorf für dich.
  • Die Bedeutung der Globalisierung hast du erkannt und du verfügst über gute Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung.
  • Dein Leben ist ausgewogen und aktiv. Du hast verstanden, dass dich dein Erfolg auch gegenüber der Gesellschaft verpflichtet und pflegst soziales Engagement.

 

Wie findest du das passende MBA-Programm?

Allein in den USA gibt es über tausend MBA-Programme und auf den ersten Blick sehen alle gleich aus. Bewerben solltest du dich aber in erster Linie bei den so genannten Top-Ten-Schulen, die regelmäßig im MBA-Ranking von der Financial Times ganz oben sind. Die Gründe liegen auf der Hand: Nur diese Universitäten haben die Spitzenstellung in Forschung und Lehre, verfügen über ein starkes Ehemaligen-Netzwerk, unterhalten beste Kontakte in die Wirtschaft und wählen sorgfältig ihre  Studentenschaft aus. Die großen internationalen Unternehmen rekrutieren ihr Management fast ausschließlich von diesen Schulen. Doch auch an der Spitze gilt: MBA ist nicht gleich MBA. Selbst unter den Schulen, die im Ranking vorn stehen, variieren die Profile und Lehrmethoden: So ist Kellogg für sein exzellentes Marketing-Curriculum bekannt, Harvard und Darden unterrichten meist nach der Fallstudien-Methode, Wharton, NYU und Cornell sind auf Accounting & Finance spezialisiert. Es lohnt sich also, bereits vor dem MBA zu überlegen, welche Karriere man danach einschlagen möchte.

Was ist besser: amerikanische oder europäische Schulen?

Grundsätzlich sind die MBA-Programme der europäischen Spitzenschulen London Business School, Insead und IMD mit den Top Ten in den USA vergleichbar. Es existieren sogar strategische Allianzen und Austauschprogramme mit den US-Instituten, so dass die Studenten an Unterrichtseinheiten beiderseits  des Atlantiks teilnehmen können. Die Entscheidung für ein europäisches oder amerikanisches Programm hängt also in erster Linie von der individuellen Situation des Bewerbers ab und hat kaum Auswirkungen auf die Karriere. Ist beispielsweise die Familie nicht mobil, wäre ein europäisches Programm sicher günstiger.

 

Was liegt dir mehr: einjährige oder zweijährige MBA´s ?

Wenn du die genannten Kriterien erfüllst und das MBA-Studium wirklich was für dich ist, musst du dich zwischen einem einjährigen und einem zweijährigen MBA-Programm entscheiden. Beide Formen des MBA-Studiums sind sinnvoll und bringen dich weiter, jedoch unter jeweils unterschiedlichen individuellen Vorzeichen:

  • Was für das zweijährige MBA-Programm spricht:
    Der zweijährige MBA dauert länger und bedeutet deswegen auch den größeren Verdienstausfall. Trotzdem kann er auch für Studenten im fortgeschrittenen Alter opportun sein.
    Dies ist vor allem dann der Fall, wenn du dir noch nicht sicher bist, welchen Schwerpunkt dein Studium haben soll. Als "Best Practice" bietet sich dann an, sich innerhalb ersten Studienjahres eine Stellenzusage einzuholen und dann die Schwerpunkfächer im zweiten Jahr an den konkreten Anforderungen des Berufs auszurichten!
  • Was für das einjährige MBA-Programm spricht: Der Nachteil des 2-Jahres-MBA-Programm ist gleichzeitig der wesentliche Vorteil des einjährigen MBA-Programm: der geringere Verdienstausfall während des MBA-Studiums bzw. der schnellere Wiedereintritt in den (hoffentlich besser dotierten) Job!
    Im Allgemeinen können die einjährigen MBA-Programme inhaltlich aber nicht mit den zweijährigen MBA´s konkurrieren. Weil das Tempo hoch und das vermittelte Wissen kompakt ist, müssen bei der Reduzierung der Programme auf ein Jahr zwangsläufig Abstriche gemacht werden.

MBA Express-Anfrage

Mit unserem Partner MBA.de bieten wir dir auf unserer Unterseite MBA Express-Anfrage die Möglichkeit, ganz unkompliziert, unverbindlich und vor allem kostenfrei dir Infomaterial zu deiner gewünschten MBA-Ausrichtung zuschicken zu lassen. Weitere Infos zur Express-Anfrage findest du unter MBA-Service.

Weitere Infos

  • Der Weg zum richtigen MBA, die Auswahl der Schule und des passenden Programms ist also fast so schwierig, wie die Zulassung dazu. Viele Kriterien und insbesondere die persönliche Berufs- und Karriereplanung wollen beachtet werden. Wenn du weitere Informationen brauchst, hilft dir vielleicht die MBA-Rubrik auf dem Karriereportal Junge Karriere.
  • Alles rund ums Thema MBA sowie News, Infos und Studiengänge findet Ihr auch bei www.mba-studium.net
  • Interaktives Onlinetraining zum MBA auf Lecturio: Das GMAT-Training ist eine flexible und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Vorbereitungskursen und wird zudem in deutscher Sprache angeboten. Da im Zusammenhang mit einem MBA-Studium die perfekte Vorbereitung auf den GMAT unerlässlich ist, stellen die GMAT-Inhalte einen informativen und praktischen Mehrwert rund ums MBA dar. Weitere Infos hierzu gibts unter Online GMAT-Training von Lecturio.
  • Das Ziel des Portals MBA-Fernstudium.de ist es, alle notwendigen Informationen und Kontaktmöglichkeiten im Bezug zum MBA bereit zu stellen. Bei MBA-Fernstudium.de findet man, katalogisiert nach Sparten, eine gut sortierte Übersicht aller Fachschulen, Fachakademien und Kollegs. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert und gepflegt.

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