Das 2-Phasen-Lernmodell

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Der schnelle Weg zum Wissen

Damit dir lebenslanges Lernen leichter fällt und du das Pauken nicht sofort mit drögem Vokabel-Lernen gleichsetzt, zeigen wir vom Studium-Ratgeber-Team dir mit ein paar handfesten Tipps, wie du dein selbst gestecktes Lernziel möglichst effektiv erreichst. Dabei wirst du durch schnelleres, besseres und organsierteres Lernen nicht gleich zum Streber. Beachtest du unsere Tipps zum Schneller Lernen, kommst du jedoch schneller ans Ziel.

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Themen dieses Artikels:

 

Das 2-Phasen-Modell oder die Lehre vom guten Lernen

Gute Noten und Prüfungserfolg sind nicht nur eine Frage der Intelligenz, sondern vor allem der Organisation, Vorbereitung und der Lerntechnik. Als „Manager begrenzter Ressourcen“ musst du zunächst die ideale Lern-Umgebung und Lern-Atmosphäre schaffen. Denn wie heißt es so schön: „Lernen will gelernt“ sein - und an dieser Plattitüde ist definitiv mehr dran als vermutet. Die folgenden Tipps für effizienteres Lernen sollen dir helfen, Faktenwissen in konzentrierter Form abzuspeichern und auch langfristig abrufbar zu machen.

 

1. Phase: Organisiere dein Lernen

Das Lernen an Hochschulen und Akademien erfordert von dir strategisches Vorgehen – eine Lernstrategie. Fachwissen, das an einem festen Termin abrufbar sein soll, beispielsweise in Klausuren oder mündlichen Prüfungen, hat den großen Vorteil, dass du es mit zeitlichem Vorlauf erwerben kannst. Nur musst du diese Vorlaufzeit auch sinnvoll strukturieren.

 

Zuerst Material sammeln

Der Lernstoff für Klausuren und Prüfungen füllt nicht selten ganze Ordner. Deswegen musst du dir zunächst einen Überblick verschaffen und Material sammeln. Trage alle notwendigen Scripte, Aufsätze und Literatur zusammen und tausche Mitschriften mit Kommilitonen aus, vor allem von Vorlesungen, die du nicht besucht hast. Besonders wichtig sind vorlesungsbegleitende Scripte. Denn zu ca. 80 % richtet sich das in der Prüfung abgefragte Wissen danach.

 

Höre auf den Prof!

Im nächsten Schritt solltest du dir möglichst aktuelle Infos besorgen, am besten aus erster Hand. Für den nervösen Prüfling ist deswegen der Besuch der letzten Veranstaltungen vor der Prüfung Pflicht. Professoren und Tutoren geben in den Seminaren und Vorlesungen direkt vor der Prüfung gerne mal einen Hinweis auf die Inhalte der Prüfung. Wenn du Glück hast, verrät der Professor also einen Schwerpunkt oder schließt bestimmte Themenbereiche ganz aus.

 

Nicht jeder Hinweis ist ein Tipp!

Je nachdem, wie gut du deinen Prof kennst, solltest du solche Aussagen aber mit einer gehörigen Portion Vorsicht genießen. Bei der Einschätzung hilft der Ruf des Profs: Lehrkräfte, vor allem die älteren und etablierteren, neigen dazu, bei Vorlesungs- und Klausurfragen gewisse Routinen zu entwickeln. Mache dich bei Kommilitonen schlau, die bereits ihre Prüfungen bestanden haben. So entwickelst du ein Gefühl dafür, inwieweit du den Hinweisen trauen kannst.

Dann schaue dir die vorangegangenen Klausuren an: Es kommt eher selten vor, dass sich Klausuren vom Inhalt her ähneln. Wenn du nach dem Prinzip „Mut zur Lücke“ arbeitest, kannst du die Inhalte älterer Prüfungen getrost aus dem Lernplan streichen.

 

Verdichte den Lernstoff

Hast du alle wichtigen Lehr- und Lern-Unterlagen zusammengetragen, ist der erste, wesentliche Schritt zur erfolgreichen Prüfung bereits getan! Nachdem du dir so Klarheit über die Inhalte der Prüfung verschafft hast, solltest du das gesammelte Material durcharbeiten und zu Stichpunkten verdichten. Hierfür bietet sich Microsoft-Word an, weil sich die Notizen dort übersichtlich aufbereiten und farbig markieren lassen. Oder du machst dir die Evolution der Technik zunutze, indem du deine Notizen laut vorliest, dabei aufzeichnest und dann auf den iPod unterwegs abspielst.

Das spart Zeit und du kannst auch in sogenannten „Time-Killing-Phasen“, also im Bus, beim Haushalt etc. noch fleißig für deine Klausur lernen. Egal, ob schriftlich auf dem PC oder als Audiofile auf deinem MP3-Player, es gilt: Je besser du den Stoff verstanden hast, desto komprimierter wird deine Zusammenfassung.

 

2. Phase: die Lernphase

In der Lernphase musst du das zusammengefasste Wissen irgendwie in den Kopf bekommen. Zu schön wäre es, wenn das funktionieren würde, wie im Werbespot von Computerbild („Kopf auf – Computerbild rein – Kopf zu). Aber auch der traditionelle Weg führt dich zum Lernziel.

Der zusammengefasste Lernstoff kann je nach Fach bis zu 100 Seiten füllen. Durch einfaches Lesen kannst du dir davon 5 Prozent einprägen (siehe auch unter schneller lesen lernen). Je nach individueller Neigung und Lern-Typ kannst du noch deine Lernmethoden anpassen.

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Kommentare

Jonas schreibt:
2017-05-16 16:39:42
Hallo alle zusammen, vielen Dank für diese hilfreichen Tipps zum Studium. In der Tat ist die Vorbereitung und die Organisation des Studiums sehr wichtig und sollte nicht unterschätzt werden. Ein Bekannter von mir möchte sein Studium an einer Business School fortführen und ist bei seiner Suche auf folgende Universität gestoßen, die sich in seiner Nähe befindet: http://www.new-european-college.com/about-neweuropeancollege Viele Grüße Jonas

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