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Der Naturschutz steht bei der Freiwilligenarbeit in Ecuador im Vordergrund und das nicht ohne Grund. Ecuador zog schon Alexander von Humboldt in seinen Bann: „Die dem Äquator nahe Gebirgsgegend ist der Teil der Oberfläche unseres Planeten, wo im engsten Raume die Mannigfaltigkeit der Natureindrücke ihr Maximum erreicht“, resümierte er seine Eindrücke. Das gilt auch heute noch: Ecuador ist eine Miniatur-Welt: Beinahe jede Klimazone, Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt der Erde findet sich dort.
Tipp: Weitere Infos rund um Freiwilligenarbeit in Ecuador findest du auch auf freiwilligenarbeit.de unter Freiwilligenarbeit in Ecuador.
Was ist Freiwilligenarbeit?
Wenn du eine Fremdsprache lernen, Auslandserfahrung sammeln und dich gleichzeitig noch für eine gute Sache engagieren möchtest, ist Freiwilligenarbeit genau das Richtige für dich. Denn in der Freiwilligenarbeit kannst du für einige Wochen oder Monate an gemeinnützigen Projekten im Ausland mitarbeiten.
Du übernimmst dann Aufgaben im Umweltschutz, bei der Kinderbetreuung, der Sozialarbeit und dergleichen mehr.
Freiwilligenarbeit in Ecuador
Auch wenn der Naturschutz in Ecuador Priorität genießt, sind auch die sozialen Bedingungen verbesserungswürdig. Deswegen kannst du dich entscheiden, ob du lieber aktiv die Natur schützen willst oder ecuadorianische Kinder in einer Tagesstätte betreuen willst.
Auch Letzteres geht nicht ohne Natur: Die Tagesstätte versorgt ihre Schützlinge aus eigenem Anbau – bei dem gern mal die Sense schwingen darfst.
Mittlerweile ist Ecuador ein Ziel des sanften Tourismus geworden. Und deswegen gehört zu deinen Aufgaben in einem ökologischen Reservat, neben dem Erhalt der Bestände, auch die Führung von Touristen.
Land und Leute
Wie in allen Andenstaaten ist auch die Bevölkerung Ecuadors ethnisch vielfältig: Nachfahren der Inka-Stämme, von schwarzen Sklaven, europäischen Einwanderern und spanischen Eroberern – all diese Volksgruppen treffen und mischen sich in Ecuador.
Die politische Wetterlage in Ecuador lässt sich so beschreiben: Wechselhaft, aber im Großen und Ganzen stabil. Das Parteiensystem ist in Bewegung, es gibt Konflikte – aber man bleibt friedlich!
Ecuador: Spiegel der Welt
Vier Großlandschaften grenzen in Ecuador aneinander und konkurrieren um die Aufmerksamkeit der Besucher:
- Costa
Die Küste Ecuadors, mit ihren Schwemmländern, Hügellandschaften und dem einmaligen Küstengebirge.
- Sierra
So nennt sich die Region in den Anden Ecuadors, gewaltige Hochtäler und die Hauptstadt Quito, die zweithöchste Hauptstadt der Welt, liegen hier.
- Oriente
So nennen die Ecuadorianer den Osten ihres Landes. Dort, am Flusslauf des Amazonas beginnt der Regenwald.
- Galapagos-Inseln
Richtig gelesen, die gehören auch zu Ecuador. Und spätestens seit Darwin sich dort seine Inspiration für die „Entstehung der Arten“ besorgte, ist der Reichtum ihrer Tierwelt sprichwörtlich.
Innerhalb von nur einer Tagesreise kannst du deswegen in Ecuador den berühmtesten Markt Südamerikas besuchen, Pinguine auf den Galapagos-Inseln beobachten, im Dschungel fischen oder über schneebedeckte Vulkane wandern.
Freiwilligenarbeit – das Programm
Bei der Freiwilligenarbeit in Ecuador durchläufst du zwei Stationen:
Sprachkurs
Vier Wochen lernst du in der Hauptstadt Quito Spanisch, erkundest die Stadt in den Anden und lernst auf organisierten Grillabenden, bei Salsa-Stunden und auf Ausflügen die Umgebung und deine Mitschüler kennen. Je nach Wunsch wohnst du während dieser Zeit in einer Gastfamilie oder einem Hostel.
Freiwilligenarbeit
Nach dem Sprachkurs beginnt die eigentliche Arbeit: Im Ökotourismus hilfst du auf einem Ökobauernhof bei Aussaat und Ernte oder in Reservaten beim praktischen Naturschutz. Dabei wirst du jeweils auf dem Projektgelände untergebracht.
Alternativ dazu kannst du dich auch in einem Kinderheim oder im Jugendgefängnis gemeinnützig einbringen. Dann würdest du mit den Kindern spielen, sie unterrichten und beschäftigen.
Aber egal, wofür du dich entscheidest: Du lernst Ecuador besser und intensiver kennen, als jeder Tourist!
Übersicht Freiwilligenarbeit in Ecuador
- Aufenthaltsdauer:
8 Wochen (Verlängerung bis zu 3 Monaten möglich gegen Zuzahlung)
- Sprachkurs:
4 Wochen Spanisch-Sprachkurs mit 20 Unterrichtsstunden à 50 Min. pro Woche in Quito.
- Volontärtätigkeit:
4 Wochen Sozialprojekt oder Mitarbeit im Öko-Tourismus.
- Anmeldung:
Mindestens 2-3 Monate vor Abreise.
- Wann?
Das ganze Jahr über, Kurse beginnen jeden Sonntag. Im Sommer und im Dezember sind Flüge teurer und schneller ausgebucht.
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