Wie man in unangenehmen Situationen cool bleiben kann

Beruf und Unileben fordern uns Einiges ab. Wir begegnen fast täglich unseren eigenen und persönlichen Herausforderungen, die typisch für das menschliche Leben sind. Kompetenzen und Intelligenz sind für den Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen wichtig für zivilisiertes Verhalten. Unangenehme Situationen sind ständige Begleiter unseres Lebens. Wir haben dir eine Liste von 10 hilfreichen Tipps zusammengestellt, die dir helfen im Berufs- und Unileben in unangenehmen Situationen cool bleiben zu können.

Unangenehme Situationen meistern

Brust raus, Bauch rein, Rücken gerade!

Wer eine selbstsichere Körperhaltung einnimmt, wirkt nicht nur größer, sondern auch sympathischer. Du musst dir vorstellen, am Kopf wirst du an einer Haarsträhne nach oben gezogen. Das begradigt den Rücken und verleiht mehr Selbstsicherheit. Das Körpergefühl ist jetzt ein besseres! Versuch es doch mal jetzt, während du diesen Artikel liest. Achte auf deine Körperhaltung, korrigiere sie und spüre, wie sich auch dein Selbstwertgefühl verändert.

Mäuschen, piep einmal!

Ein Gespräch oder eine Idee kann nur dann Früchte tragen, wenn du sie verbal äußerst. Scheue dich nicht, dich ins Gespräch einzubringen und deine Meinung zu vertreten. Wer in einer Besprechung nicht zu Wort kommt, sollte sich auf nette Weise bemerkbar machen. Einsatz zeigen, ohne gleich der „Oberstreber“ zu sein, kommt gut an und klappt. Arroganz dagegen hat eher negative Auswirkungen. Und wenn du einmal nichts zu einem Thema zu sagen hast, ist es auch nicht schlimm. Das ist besser, als mit Möchte-gern-Wissen aufzutreten.

>> Tipp: Schau dir auch unsere Tipps gegen Prüfungsangst an!

Nicht zu viel nachdenken

Viele Menschen neigen dazu, zu viel zu grübeln: „Ob er meinen Vorschlag wirklich gut findet?“ Sicherlich solltest du vorher überlegen, was du sagen willst, aber zerfleische dein Anliegen oder deine Arbeit nicht schon vorher in Gedanken. Grüble auch nicht zu lange herum, wenn du unsicher bist, ob du dich zum aktuellen Thema einbringen sollst oder nicht. Tue es einfach, wenn du den Impuls verspürst.

Körpersprache

Um das Gegenüber positiv zu stimmen, kannst du ein paar Tricks anwenden, die bei jedem Menschen funktionieren:

  • Beispiel 1

    Lächeln. Auch wenn es um etwas Unangenehmes geht, versuche, zu lächeln. Das bringt dein Gegenüber automatisch ebenfalls zum Lächeln – natürlich nur, wenn es angebracht ist. Und dies wiederum erzeugt positive Gefühle, welche Glückshormone auslösen. So kann beispielsweise der Chef umgestimmt werden.
  • Beispiel 2

    Gegenüberstellung. Wenn du mit jemandem ein unangenehmes Gespräch führst, sitze oder stehe ihm nicht gegenüber. Wenn möglich, geselle dich an seine Seite, direkt neben ihn. Dies hat eine psychologische Wirkung. Es hebt die „Feindseligkeit“ auf. Das bedeutet, dass man nicht so schnell in den Angriffs- oder Verteidigungsmodus übergeht und entspannter miteinander spricht.

Offene Körperhaltung

Deine Körperhaltung sendet unbewusst Signale an dein Gegenüber. Sitze locker und offen vor ihm. Schaue dein Gegenüber an, habe eine entspannte zu ihm geneigte Richtung und überkreuze keine Gliedmaßen. So sendest du feine nonverbale Signale, die deinem Gegenüber zeigen, dass du ihm wohlgesonnen bist und dich nicht verschließt.

>> Tipp: Die richtige Körpersprache hilft dir in stressigen Situationen und besonders auch im Vorstellungsgespräch!

Nervosität nicht zeigen

Sicherlich ist es menschlich, wenn du zeigst, dass du nervös bist. Werde dir bewusst, was du dann mit den Händen machst. Versuche, es in den Griff zu bekommen. Irgendwann fällt es auf, wenn du dir innerhalb der letzten drei Minuten fünf Mal ins Gesicht oder in die Haare gefasst hast oder mit den Fingern auf deiner Unterlage klimperst. Wenn du dir dem bewusst wirst, kannst du es auch abstellen.

Entschleunigen

Bevor du etwas sagst oder tust, lass dir Zeit, um darüber nachzudenken. Nichts ist unangenehmer als vorschnell etwas zu äußern, dass man lieber nicht hätte sagen sollen. Unprofessionell wirkt es erst recht, wenn man Kritik nicht annehmen kann oder sich so sehr beim Vortrag verhaspelt, dass einem die Röte ins Gesicht steigt und die Zuhörer die Lust verlieren, dir zuzuhören.

Cool bleiben und sich nicht beirren lassen

Kritisiert jemand deine Idee, gehe nicht sofort in den Angriff über. Du musst deine Idee nicht wie ein Löwe verteidigen. Gerade wenn man in einem Team arbeiten will, ist es angebracht kooperativ und diplomatisch zu handeln. Sage nicht „Nein“, sondern verwende positive Wörter und zeige die Vorteile auf. Lege nicht die Nachteile des Kritikers auf den Tisch.

>> Tipp: So punktest du im Meeting

Das Sandwich

Um Kritik zu äußern, ohne dass man unhöflich wirkt, macht sich das Sandwich-Prinzip bewährt. Dabei beginnt man mit einem Kompliment, gefolgt von der Kritik und schließt mit einem weiteren Kompliment ab. Beispiel: „Die Farbe passt gut zu dem Objekt. Die Umsetzung des Objektes wirkt unruhig, das gefällt mir nicht. Die Idee von meinem Kollegen hier fand ich super.“

Sei ein Egoist

Manchmal kommt man im Beruf weiter, wenn man seine Ziele zielstrebig verfolgt. Man muss kein gemeiner Mensch sein, aber ein bisschen Egoismus hilft im Beruf und in der Uni. Selbstsicherheit kann man lernen, in dem man eine gesunde Dosis Ehrgeiz und Egoismus im Blut hat. Selbstverliebtheit ist damit übrigens nicht gemeint. Du kennst sicher den Unterschied zwischen einer Person, die zu stark von sich selbst überzeugt ist und einer Person, die Selbstsicherheit ausstrahlt. Die letztere Person strahlt eine wohlige Wärme aus. Es ist eben eine gesunde Mischung aus Egoismus und Devotheit.

>> Tipp: Das richtige Selbstmarketing hilft dir cool zu bleiben und deine Ziele zu verfolgen!

Fazit

Wenn du diese 10 Tipps beherzigst, wirst du bei deiner nächsten Präsentation, deinem nächsten Vorstellungsgespräch oder bei den neuen Kollegen sowie Mitstudenten gut ankommen. Unangenehme Situationen cool meistern, wird für dich schon bald ein Klacks sein. Die Zutaten sind simpel, wenn man sich dessen Wirkung bewusst ist: ein bisschen Egoismus, ein bisschen Zucker, ein bisschen Körpersprache und obendrauf die offene Menschlichkeit, das brauchst du, um erfolgreich zu kommunizieren.

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