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Tipps und Beispiele für seriöse Bewerbungsbilder

BewerbungsfotoDas Bewerbungsfoto ist sicherlich für viele Menschen ein Graus. Man hat den Anschein nie wirklich gut auf den Bildern auszusehen. Grundsätzlich solltest du wissen, dass ein Bewerbungsfoto nicht mit einem herkömmlichen Passbild zu vergleichen ist. Ein seriöser und professioneller Fotograf wird dich auch fragen, ob du explizit ein Bewerbungsfoto haben möchtest oder eher nur die „einfachen“ Passbilder. Wichtig ist vor allem, dass du bei den Bewerbungsfotos auf eine entsprechende Qualität achtest. Doch worauf kommt es nun bei einem Bewerbungsfoto an? Wir klären dich mal auf.

Themen dieser Seite:

Wichtige Aspekte bei einem Bewerbungsfoto

Der richtig gewählte Bildausschnitt spielt bei einem Bewerbungsfoto eine sehr große Rolle. Ebenso wie der professionelle Hintergrund. Ein hochwertiges Bewerbungsfoto ist für eine professionelle Bewerbung einfach unerlässlich. Eine schlechte Beleuchtung oder auch mal eine abgeschnittene Stirn zeugen eher von schlechteren Bewerbungsfotos und sollten entsprechend auch nicht verwendet werden. Bei einem professionellen Bewerbungsfoto spielen also verschiedene Faktoren eine Rolle, die beachtet werden müssen. Darüber hinaus solltest du auch die Möglichkeit haben, dein Foto für die herkömmliche Bewerbung nutzen zu können, wie eben auch für eine Online- oder E-Mail-Bewerbung.

>> Mehr zum Thema Online-Bewerbungen

Das perfekte Bewerbungsfoto

So gelingt es auf jeden Fall

  • Deine Kleidung sollte seriös sein: Männer tragen Hemd, Krawatte, ggf. Sakko
  • grelle Krawattenfarben oder gar Comicprints sind  beim Bewerbungsfoto zu vermeiden
  • Frauen sollten eine weiße, nicht zu weit aufgeknöpften Bluse und ein dunkles Halstuch tragen
  • niemals auf komplett Schwarz setzen – das wirkt zu düster
  • kurze Ärmel sind unangebracht
  • trage gedeckte, unauffällige Farben und vermeide allzu Grelles und stark Gemustertes
  • wähle schlichte Ohrringe; Perlensteckern sind ideal
  • billiger Modeschmuck z. B. in Form von sehr großen Creolen sind eher unangebracht
  • verzichte auf deine  Piercing wenn du zum Fotografen gehst
  • Ketten sollten ebenfalls von schlichter Natur sein
  • Haare sollten nicht zu sehr ins Gesicht fallen und natürlich weder ungewaschen, noch allzu ungekämmt aussehen.
  • Make-up darf sichtbar, aber nicht zu deutlich ausfallen. Verzichte auf grellen Töne auf Lippen und Augen – verwende lieber matte und höchstens leicht schimmernde Farben und Naturtöne
    Glitzer und zu dunkle Nuancen beim Make-up sollten auf jeden Fall vermieden werden
  • die Haut sollte nicht glänzen
  • lächle ruhig ein wenig auf dem Bewerbungsfoto, sodass der Mund leicht geöffnet ist und man ein wenig von den Zähnen sieht
  • das Gesicht auf dem Bewerbungsfoto darf nicht abgeschnitten sein; häufig sieht man Bewerbungsfotos mit abgeschnittener Stirn
  • verwende keine Bewerbungsfotos, bei denen du nach unten oder oben schaust – lieber Fotos nutzen, die auf Augenhöhe mit dem Fotografen geschossen wurden
  • frontale Bewerbungsfotos sind oft statisch und wenig spannend – besser ist es  leicht seitlich
    bevorzuge das Hochformat
  • blaue oder bordeauxrote Hintergründe, insbesondere mit Muster, wirken oft spießig. Schaffe: Bei hellem Haar nutze einen dunkleren Hintergrund. Bei dunklem Haar ein helleren Hintergrund.
  • verwende ein schwarz-weißes Bild oder ein Bild in einem Sepia-Ton - Rötungen und Unreinheiten fallen nicht zu sehr ins Gewicht.
  • Ganzkörperportraits sind als Bewerbungsfotos ungeeignet
  • Beim Bewerbungsfoto solltest du nicht sparen
  • Schaue dir Referenzbilder von den Fotografen im Bereich der Bewerbungsfotos an
  • plane genügend Zeit ein – ein guter Fotograf wird mit dir mehrere Positionen durchgehen

Qualität zahlt sich aus

Es ist durchaus lohnenswert, für die perfekten Bewerbungsfotos nicht nur ein wenig mehr Geld, sondern auch entsprechend Zeit zu investieren. Die Qualität der Fotos ist auf den ersten Blick auch für den Personaler zu erkennen. Verzichten solltest du auf jeden Fall auf die Fotos aus den Automaten. Diese gehören in keine professionelle Bewerbung. Wenn du dir unsicher bist, welchen Fotografen du mit deinen Bewerbungsfotos beauftragen sollst, höre dich im Freundes- und Bekanntenkreis ein wenig um. Alternativ kannst du auch im Internet recherchieren.

Was das Bewerbungsfoto über dich verrät

Auch wenn du es kaum denken magst, aber das Bewerbungsfoto verrät eine Menge über dich. So beispielsweise die wichtigsten Charakterzüge. Deshalb sind die Bewerbungsfotos für die Personaler auch so wichtig. Denn anhand der Bilder können diese schon eine Menge ablesen. So erkennt ein Personaler auch sehr schnell, ob eine Pose verkrampft oder gestellt ist. Bei einem guten Fotografen kannst du dich sicher und geborgen fühlen. Und dieser wird auch das Beste aus dir und deinen Fotos herausholen. Somit werden die Bilder nicht nur authentisch, sondern auch noch sehenswert.

>> Tipp: Auch deine Körpersprache ist ein entscheidender Faktor im Bewerbungsprozess!

Gelungene Bewerbungsfotos

Nun kannst du dir aber auch erst einmal ein Bild von einem gelungenen Bewerbungsfoto machen wollen. Auch das ist kein Problem. Du kannst in diesem Fall das Internet zur Hilfe nehmen. Die unterschiedlichen Suchmaschinen stehen dir dafür zur Verfügung. Gebe einfach in die Suchmaschine

„Beispiel eines gelungenen Bewerbungsfotos (Mann)“ oder „Beispiel eines gelungenen Bewerbungsfotos (Frau)“

ein. Entsprechend werden dir dann die passenden Ergebnisse angezeigt. Du kannst dir auf diese Weise schon mal einen kleinen Eindruck verschaffen, wie deine Fotos dann aussehen sollten. Und auch wenn du mal sehen möchtest, wie dein Bewerbungsfoto auf keinen Fall aussehen soll, kann dir das Internet helfen. In  diesem Fall gibst du einfach ein:

„Beispiel eines verfehlten Bewerbungsfotos (Mann)“ oder „Beispiel eines verfehlten Bewerbungsfotos (Frau)“.

Das perfekte Bewerbungsfoto steht und fällt mit einem guten Fotografen und den eigenen Einstellungen. Entsprechend solltest du dich auf das Shooting der Bewerbungsfotos gut vorbereiten und nach einem passenden Fotografen recherchieren. Wenn dies alles getan ist, kann auch das Vorhaben der professionellen und sehenswerten Bewerbungsfotos effektiv umgesetzt werden. Bedenke aber immer, dass die Bewerbungsfotos einen wichtigen Teil deiner Bewerbung ausmachen. Diese als unwichtig oder nebensächlich abzustempeln, wäre sicher falsch und könnte dich unter Umständen auch deine Chance auf den Job kosten.

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Kommentare

Lisa Misl schreibt:
2016-09-21 11:39:08
Solche professionellen Bewerbungsfotos sind aber auch echt teuer. Habe gerade ein bisschen recherchiert. Und ein Tipp: immer nachfragen, ob man die Fotos dann auch auf Social Media Plattformen nutzen darf. Fotografen sind da meinst sehr streng. Auch in diesem Ratgeber www.bigkarriere.de/ratgeber/bewerbung-vorstellungsgespraech gibt es zum Thema Bewerbung sehr gute Tipps.
Yvonne Kuefer schreibt:
2017-08-28 14:58:18
Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Da ich meine Bachelorarbeit bereits abgegeben habe, steht bei mir nun die Jobsuche an. Damit die Fotos auf qualitativ hochwertig aussehen, werde ich auf jeden Fall zum Fotografen gehen. Viele Grüße Yvonne

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